Neuengamme

Nachkommen von NS-Tätern und Opfern im Dialog

Neuengamme. . Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme veranstaltet am 16. und 17. November (Freitag und Samstag, jeweils 10.30 bis 17.30 Uhr) einen Dialogworkshop für Angehörige im Nationalsozialismus Verfolgter und von NS-Tätern.

In dem Workshop mit dem Titel „Einander kennenlernen – trotz alledem“ befassen sich die Teilnehmer mit dem Schweigen in den Familien der Opfer und Täter. Die Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede ist Grundlage für die Auseinandersetzung mit der Frage, wie die Teilnehmer in Zukunft mit ihrer eigenen Familiengeschichte umgehen wollen.

Zentrale Momente des Workshops sind die Berichte eines Nachkommens eines NS-Verfolgten und eines Nachkommens eines NS-Täters, die Einblicke in die Auswirkungen des Schweigens in ihren Familien und ihren Umgang mit dem Unausgesprochenen geben.

Der Workshop findet im Studienzentrum der Gedenkstätte (Jean-Dolidier-Weg 75) statt und kostet 30 Euro (ermäßigt 20 Euro inkl. Verpflegung). Inhaltliche Nachfragen an Dr. Oliver von Wrochem unter Tel. 040/428 131 515 oder an oliver.vonwrochem@bkm. hamburg.de. Anmeldung bis zum 20. Oktober unter Tel. 040/428 131 543 oder an: studi enzentrum@bkm.hamburg.de