Investition

Modernisierung: Vier Millionen Euro für das Freizeitbad

Geesthachts Freizeitbad soll für vier Millionen Euro modernisiert werden.

Geesthachts Freizeitbad soll für vier Millionen Euro modernisiert werden.

Foto: Timo Jann

Geesthacht.Für vier Millionen Euro soll geesthachts Freibad modernisiert werden. Das Geld fließt vor allem ins Nichtschwimmerbecken.

Geesthacht..  Der Rekordsommer 2018 beflügelt die Stadtwerke Geesthacht: Die Gesellschafterversammlung der übergeordneten Wirtschaftsbetriebe hat grünes Licht für umfangreiche Baumaßnahmen im Freizeitbad an der Elbe gegeben. Vier Millionen Euro sollen verbaut werden, um den Nichtschwimmerbereich zu erneuern und künftig mehr Angebote im Bereich Fitness anbieten zu können.

Nur radikaler Umbau wirtschaftlich

„Unser Nichtschwimmerbecken ist so stark sanierungsbedürftig, dass allein ein radikaler Umbau wirtschaftlich Sinn macht“, sagt Markus Prang, Geschäftsführer von Stadtwerken und Wirtschaftsbetrieben. In Bezug auf die Besucherzahlen – dieses Jahr wurden 170 000 Gäste gezählt – gehört das Geesthachter Bad zu den am stärksten frequentieren Freibädern in Schleswig-Holstein. Prang: „Um das Bad attraktiv und modern zu halten, wollen wir jetzt ordentlich investieren.“

Zurzeit wird eine Ausschreibung vorbereitet. Von September 2019 bis April 2020 soll dann außerhalb der Saison gebaut werden. Die Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsbetriebe hat einstimmig Umbau und Neugestaltung des Nichtschwimmer- und Kleinkinderbereiches zugestimmt.

Gesellschafterversammlung stimmt Plänen zu

„Damit ist der Weg für eine deutliche Steigerung der Attraktivität des Freibades geebnet“, freut sich Prang über die Zustimmung der aus der Ratsversammlung entsandten Mitglieder der Versammlung. Das vorgestellte Konzept stieß bei den Gesellschaftervertretern auf positive Resonanz.

Durch die Modernisierung werden geringere Betriebskosten erwartet. So soll das Defizit verringert werden, das bislang durch Gewinne der Stadtwerke ausgeglichen wird.

Becken mit verstellbarer Wassertiefe

„Fitness und Gesundheit werden eine große Rolle spielen. Natürlich wird auch der Spaß im neugestalteten Fun-Bereich mit Rutschen und neuen Attraktionen nicht zu kurz kommen“, sagt Tanja Butzin. Sie leitet das Bad seit drei Jahren, sorgt mit ihrem Team für neuen Schwung.

Nach Informationen unserer Zeitung soll ein Nichtschwimmerbecken samt hydraulisch verstellbaren Boden gebaut werden. Dadurch ließe sich die Wassertiefe den Aktivitäten anpassen. Zudem ist ein weiterer Rutschturm geplant. Details sollen erst nach der Ausschreibung öffentlich werden.

Jugendherberge bleibt möglich

„Auf jeden Fall haben wir die Modernisierung so geplant, dass eine Anbindung an eine auf unserem Grundstück diskutierte Jugendherberge möglich wäre“, sagt Prang.