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Ein Zimmer für das erste Kind

Wentorf. Bald ist es soweit: Stina und Matthias Höltig erwarten Ende Juni ihr erstes Kind. Sie können es kaum erwarten, dass ihr kleiner Spatz endlich da ist und wollen ihn mit einem fröhlich, gemütlich eingerichteten Baby-Zimmer willkommen heißen.
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Innenarchitektin Petra Nüse-Marks schlägt für das Baby-Zimmer helle Naturtöne und warme Akzente vor, die sind für jedes Baby geeignet – egal ob Junge oder Mädchen.
Foto: Möbelpark Sachsenwald
Innenarchitektin Petra Nüse-Marks schlägt für das Baby-Zimmer helle Naturtöne und warme Akzente vor, die sind für jedes Baby geeignet – egal ob Junge oder Mädchen.
Der Anfang ist gemacht: Denn sie haben sich für unsere Aktion „Mein neues Kinderzimmer“ beworben.
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Foto: BZ
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Petra Nüse-Marks, Innenarchitektin des Möbelparks Sachsenwald, erläutert, worauf es beim ersten Kinderzimmer ankommt: „Die Grundfläche ist bei diesem Zimmer okay. Mit etwa zehn Quadratmetern kann man etwas anfangen. Die Probleme offenbaren sich erst auf dem zweiten Blick: Die Fenster beginnen bereits auf Bodenhöhe und sind sehr niedrig.“ Dadurch sei der Raum unter den Dachschrägen eher dunkel und die Stellflächen an den Wänden begrenzt.
„Doch Babys brauchen noch nicht viele Möbel: Bettchen, Wickelkommode und eine Kuschelecke, in die sich die Eltern mit dem Kleinen zum Füttern oder Schmusen zurückziehen können“, erläutert die Expertin. Stauraum, Schränke für Kleidung und Spielzeug, sei für Säuglinge nicht relevant, deshalb würden die Dachschrägen noch nicht stören.
Damit sich der neue Erdenbürger geborgen fühlt, sind aber helle und warme Farbtöne wichtig. Nüse-Marks rät zu Tapeten in hellen Naturtönen: „Bis zur Höhe der Dachschräge bietet sich eine Streifentapete in Beigetönen an. Wenige warme Akzente kann man etwa mit Orangetönen an der Wickelauflage, Kissen, Lampenschirmen oder dem Himmel des Babybetts setzen.“
Sie würde sich nicht vorab auf Rosa oder Blau festlegen. Interessant: Historisch war einst das vitale Rot die männliche Farbe – beispielsweise im Hermelinmantel der Herrscherporträts – und Blau – wie im Umhang der Mariendarstellungen – die weibliche. Falls die Eltern noch nicht wissen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, brauchen sie sich bei der Einrichtung keine Gedanken über die „richtige“ Farbe zu machen - und der Familienzuwachs habe eine Chance, eine eigene Lieblingsfarbe zu entwickeln.
Bei der Beleuchtung bevorzugt Nüse-Marks verschiedene Lichtquellen. Unabdingbar seien zwei helle Deckenlampen. Zudem schlägt sie eine dimmbare Stehleuchte hinter einem Ohrensessel mit Hocker vor – beispielsweise zum Stillen vor dem Schlafengehen. Die Wickelkommode empfiehlt sie nur indirekte Beleuchtung, um das Baby nicht zu blenden – damit das Kleine der Höltigs nachts schnell wieder einschlummert.
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