16.04.10

Gewinnspiel

So toll kann Lasses kleines Dachzimmer aussehen

Wentorf. Das Lieblingsbuch von Lasse Peitzner heißt "Das magische Baumhaus". Und genau wie eine gemütliche Jungsbude in luftiger Höhe sieht auch das Zimmer aus, in das der Achtjährige gern ziehen möchte. Von Susanne Holz

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Foto: privat

So sieht das Dachzimmer jetzt aus. Es hat eine Nutzfläche von 8,82 Quadratmetern.

Foto: Nüse-Marks

Der kleine Raum mit den Dachschrägen ist in klare Bereiche unterteilt. Am Fenster kann Lasse (8) Schularbeiten machen, in der Raummitte spielen, schlafen, lümmeln. Teppichboden und Möbel sollten helle Farben haben, damit der Raum größer wirkt.

Foto: Nüse-Marks

Der Schreibtisch steht unter dem Fenster, die Arbeitsplatte ist eine Maßanfertigung.

Foto: Nüse-Marks

Die offene Dachbodenluke wird vom Zimmer durch Schränke abgeteilt.

Allerdings liegt es nicht im Garten, sondern im Dachgeschoss seines Elternhauses. Bislang teilt sich der Bergedorfer mit seinem Bruder Jannes (6) anderthalb Zimmer. Auch wenn sich die beiden sehr gut verstehen, ein eigenes Reich für jeden ist ihr großer Wunsch.

Das Problem: Das Dachbodenzimmer, das sich Lasse ausgeguckt hat, hat nur eine Nutzfläche von 8,82 Quadratmetern und auf beiden Seiten steile Dachschrägen. Eine Herausforderung für Innenarchitektin Petra Nüse-Marks vom Möbelpark Sachsenwald aus Wentorf. Sie hat für Lasse, der sich bei unserer Aktion "Mein neues Kinderzimmer" beworben hat, ein tolles Möblierungskonzept ausgearbeitet. Credo: Für jedes (Kinderzimmer-)Problem gibt es eine Lösung.

"Damit Lasse mit seinen Freunden sicher toben kann, habe ich die offene Dachbodenluke auf der rechten Seite mit einer Wand vom Rest des Zimmers getrennt", so Nüse-Marks. Zusätzlicher Vorteil: So entsteht eine Wandfläche, die Platz für drei Schrankelemente bietet.

Um den kleinen Raum möglichst groß aussehen zu lassen, ist der Mittelteil des Zimmers bodennah gestaltet. Der große Lümmelbereich könnte ein Futonbett auf Rollen sein, das Lasse abends in den Raum hineinziehen kann. "So liegt er nicht direkt mit dem Kopf unter der Dachschräge", erklärt die Innenarchitektin. Weil Lasse bereits in die zweite Klasse geht, gehört zum Kinderzimmer ein Schreibtischbereich, der unter dem Fenster an der Stirnseite stehen sollte. Die Arbeitsplatte, die von einem Tischler maßgefertigt werden kann, liegt auf gängigen Schubladenelementen. Damit alle Spielsachen gut verstaut sind, bieten sich kniehohe Rollcontainer links und rechts neben dem Bett und im Eingangsbereich an. Ist der Schornstein mit Weichfaserplatten verkleidet, kann er von Lasse für Poster, Fotos von Freunden oder Stundenpläne als Pinnwand genutzt werden.

Der kleine Dachraum wirkt großzügiger, wenn die Wände weiß gestrichen sind und alle Möbel in hellen Farben ausgewählt werden. Eine Lichtleiste am abgehängten Giebel erhellt das Zimmer. "Wichtig ist weicher Teppichboden, weil Lasse den Fußboden aufgrund der Raumgröße als Spielfläche nutzen wird", ist Nüse-Marks sicher. Den Sitzsack, den sich Lasse gewünscht hat, hat sie als gemütliche Leseecke hinter dem Kamin eingeplant. Von dort aus hat der Achtjährige sein kleines Reich im Blick und kann sich fühlen wie in einem Baumhaus.

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