Diskothek
Viva: Weihnachtsparty endet im Chaos
Sonntag, 27. Dezember 2009 19:46
- Von Timo Jann
Wentorf. Was für ein Reinfall: Gerade einmal vier Stunden konnte in der kurzfristig neu eröffneten Großraumdisco „Viva“ in Wentorf friedlich die angekündigte Weihnachtsparty am Heiligabend gefeiert werden.
Dann kippte die Stimmung, die Feier musste schließlich abgebrochen werden. Schlägereien auf dem Parkplatz uferten aus, die Polizei war mit zehn Streifenwagen aus Wentorf, Reinbek, Geesthacht, Billstedt, Glinde und Bergedorf im Einsatz. Konsequenz: Der für den ersten Feiertag geplante zweite Teil der Weihnachtsparty wurde vom Veranstalter abgesagt.

Foto: Timo Jann
Mit diesem Schild informierten die Betreiber über die Absage.
Statt ausgelassener Stimmung nach der Bescherung unterm Weihnachtsbaum endete für viele Gäste des „Viva“ der Heiligabend blutüberströmt. „Es haben sich unglaubliche Szenen abgespielt“, erklärte Polizeisprecherin Jana Kralisch. Gegen 2 Uhr wurde die Polizei zum ersten Mal zu der Disco gerufen. Für die Beamten war die Lage extrem unübersichtlich. Auf der Straße, auf dem Parkplatz, im Eingangsbereich und auch in der Diskothek gab es Tumulte, standen und lagen teilweise verletzte Besucher. Die Polizei schätzt, dass etwa 2000 Menschen zum „Viva“ gekommen waren, um nach zweijähriger Pause an die alte Tradition der Weihnachtspartys anzuknüpfen.
Stattdessen wurde die Feier zum Fiasko. Höhepunkt der Auseinandersetzungen: Einem 22-jährigen Hamburger wurde von einer unbekannten Person eine Flasche auf dem Kopf geschlagen, er musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Auf dem Hof liefen den Beamten weitere Opfer von Schlägereien entgegen. Einige waren mit Knüppeln angegriffen worden. „Noch am nächsten Tag haben sich Verletzte in den umliegenden Krankenhäusern behandeln lassen“, weiß Thomas Specht, Leiter der Polizeistation Reinbek. Nach seinen Informationen sei das Sicherheitskonzept der Veranstalter im Vorfeld abgesprochen und auch durchdacht gewesen. Das Problem: „Die Situation scheint dem Sicherheitsdienst völlig entglitten zu sein, möglicherweise waren sie von dem Andrang selbst überrascht“, so Specht. Anders, als im Vorwege im Sicherheitskonzept festgelegt, soll Bier auch in Flaschen statt in Bechern ausgegeben worden sein, äußerten Gäste gegenüber unserer Zeitung. Der Parkplatz war mit Glasflaschen und Splittern übersät.
Die Enttäuschung bei jenen Besuchern, die friedlich eine Party feiern wollten, war groß. „Wir hatten uns so auf eine tolle Tanznacht gefreut“, sagten Meike Meiling aus Glinde und Torsten Fischer aus Kirchwerder, die am ersten Feiertag vor verschlossenen Türen standen. Ob die sich nach dem Weihnachts-Fiasko wieder öffnen werden, ist derzeit ungewiss. „Eine Diskothek kann nicht betrieben werden, wenn ständig Streifenwagen vor der Tür stehen müssen, um die Feier zu bewachen“, sagt Polizeichef Thomas Specht.





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Klaus-Fan meint:
Klaus meint:
Johann-Adolf.-Hasse meint:
Du erinnerst mich echt an die Stammtischtaktiker aus dem 1. Weltkrieg große Klappe und null Verstand!
Solche Menschen wie dich sollte man einfach einsperren, bist eine Schande fürs schöne Deutschland
Egal wie lang deine Familie hier in Hamburg schon sesshaft ist, das gibt dir niemals das Recht, irgendwelche extrem rechtsorientiere Kommentare zu bringen!
Jeder darf eine freie Meinung haben, aber denk dran Faschismus/Nationalsozialismus ist ein Verbrechen, wofür wir deutschen immer noch zahlen!
Multi-Kulti gehört zu Deutschland, leider gehen wir nicht Arm-in-Arm durch dieses wunderschöne Land. (Leider sind wir mit dem Wetter nicht so ganz gesegnet!)
Achja zum Viva sag ich nur, die Betreiber sollten sich neues Personal suchen!!! Ganz dringend
Die lassen ja jeden rein, ein Tip von mir
Türsteher einstellen die sich untereinander nicht kennen, damit das alles schön unparteisch bleibt und keine bekannten reingelassen werden, die sich als schläger entpuppen