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Fahrradtour rund um den Hamburger Flughafen

Hamburg/Wentorf. In der Ferienzeit stellt unsere Zeitung täglich Geheimtipps und Ideen für Ausflüge vor.
Faszinierende Aussichten: Der Radweg führt auch direkt an der Rollbahn entlang.
Foto: Dörte Hoffmann
Faszinierende Aussichten: Der Radweg führt auch direkt an der Rollbahn entlang.
Manchmal liegt die Freiheit auch unter den Wolken: Zum Beispiel bei einer Fahrradtour rund um den Hamburger Flughafen. Etwa 15 Kilometer Radwege laden ein, das Gelände zu erkunden. Sie führen hinter einer Lärmschutzwand entlang und durch ein idyllisches Wohngebiet. Starten kann man beim Café Himmelschreiber, Weg Beim Jäger 111 a, direkt am Geschäftsfliegerzentrum. Im Strandkorb lässt sich der Blick auf das Rollfeld genießen, bevor es weitergeht durch viele Kleingartenanlagen und gen Norden entlang der Tarpenbek und vorbei am Rahsee. Wieder nach Osten geht es den Krohnstieg entlang und weiter durch den Krohnstiegtunnel. Hier ist der gut ausgebaute Radweg von der Autofahrbahn getrennt, sodass auch der Nachwuchs die Strecke sicher passieren kann. Schließlich gelangt man über die Langenhorner Chaussee wieder in die Nähe des Flughafens.
Der nächste Stopp für die Radler könnte das „Coffee To Fly“, Holtkoppel 100, sein. Das an der „Fotografenbrücke“ gelegene, recht rustikale Selbstbedienungsrestaurant bietet einen super Blick auf die Rollfelder. Hier trifft man fachsimpelnde Arbeiter oder Kurierfahrer an, aber auch Familien mit Kindern, die den riesigen Stahlvögeln hinterher schauen. So wie Sonja Lenz, die mit Söhnchen Miko sogar aus Flensburg angereist ist, um den Blick zu genießen und sich in Urlaubsstimmung versetzen zu lassen. „Immer wenn ich meinen Bruder in Hamburg besuche, muss ich auch einmal hierher kommen und ein bisschen von der weiten Welt träumen“, sagt die 37-Jährige.
Aber auch der Airport selbst bietet eine eigene Erlebniswelt. Seit 50 Jahren begeistert die Modellschau die Besucher und seit 25 Jahren arbeitet hier Werner Hehr. Als Mitarbeiter des Besucherdienstes bringt der Schenefelder den Gästen die Faszination Fliegen auch bei Rundfahrten über das Vorfeld näher. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, denn ich bin Luftfahrt-Fan und Modellbauer“, sagt der 58-jährige Familienvater. Täglich präsentieren er und seine Kollegen vier Vorführungen an der Modellanlage, die im Miniformat von 1:500 das gesamte Flughafengelände abbildethof
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