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Doppelhaus in Flammen

Wentorf. Mit einem Großaufgebot haben Dienstagabend die Feuerwehren aus Wentorf, Reinbek, Börnsen und Wohltorf versucht, das Abbrennen eines Holzhauses am Kiefernhain in Wentorf zu verhindern. Doch der Dachstuhl war nicht mehr zu retten.
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Großeinsatz der Feuerwehr: Am Kiefernhain in Wentorf steht der Dachstuhl eines Holzhauses in Flammen.
Foto: Christoph Leimig
Großeinsatz der Feuerwehr: Am Kiefernhain in Wentorf steht der Dachstuhl eines Holzhauses in Flammen.
Die Bewohner selbst hatten gegen 18.53 Uhr eine Rauchentwicklung im Dachstuhl des Doppelhauses entdeckt und die Retter alarmiert. Der Versuch, selbst gegen das Feuer vorzugehen, war zuvor gescheitert.
Schon von Weitem sahen die Wehren nicht nur eine starke Rauchentwicklung, sondern auch Flammen, die aus den oberen Fenstern schlugen. Teile des Dachstuhls waren nicht mehr zu retten, die gut 80 Feuerwehrleute konnten jedoch das Übergreifen auf den unteren Teil des Hauses verhindern. Das Problem: „Am Anfang hatten wir Schwierigkeiten, genug Einsatzkräfte zu alarmieren. Deswegen haben wir gleich drei weitere Wehren zu Hilfe gerufen“, sagt Natascha Pätzold, Sprecherin der Wentorfer Wehr. Zudem sei es schwierig gewesen, eine Wasserversorgung aufzubauen. Auf einer Länge von 600 Metern mussten Schläuche zum nächsten Hydranten gelegt werden.
Mit Hilfe der Wärmebildkamera aus Reinbek gelang es, alle Glutnester zu entdecken, der Einsatz war gegen 20.30 Uhr weitgehend beendet. Eine Brandursache konnte gestern noch nicht festgestellt werden. Routinemäßig hat der Kriminaldauerdienst Lübeck die Brandermittlungen aufgenommen. Die Bewohner des Hauses, ein Ehepaar mit Kind, blieben unverletzt und kamen bei Nachbarn unter.sho
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