Großeinsatz
Doppelhaus in Flammen
Dienstag, 13. Dezember 2011 21:06
Wentorf. Mit einem Großaufgebot haben Dienstagabend die Feuerwehren aus Wentorf, Reinbek, Börnsen und Wohltorf versucht, das Abbrennen eines Holzhauses am Kiefernhain in Wentorf zu verhindern. Doch der Dachstuhl war nicht mehr zu retten.
Die Bewohner selbst hatten gegen 18.53 Uhr eine Rauchentwicklung im Dachstuhl
des Doppelhauses entdeckt und die Retter alarmiert. Der Versuch, selbst
gegen das Feuer vorzugehen, war zuvor gescheitert.
Schon von Weitem sahen die Wehren nicht nur eine starke Rauchentwicklung,
sondern auch Flammen, die aus den oberen Fenstern schlugen. Teile des
Dachstuhls waren nicht mehr zu retten, die gut 80 Feuerwehrleute konnten
jedoch das Übergreifen auf den unteren Teil des Hauses verhindern. Das
Problem: „Am Anfang hatten wir Schwierigkeiten, genug Einsatzkräfte zu
alarmieren. Deswegen haben wir gleich drei weitere Wehren zu Hilfe gerufen“,
sagt Natascha Pätzold, Sprecherin der Wentorfer Wehr. Zudem sei es schwierig
gewesen, eine Wasserversorgung aufzubauen. Auf einer Länge von 600 Metern
mussten Schläuche zum nächsten Hydranten gelegt werden.
Mit Hilfe der Wärmebildkamera aus Reinbek gelang es, alle Glutnester zu
entdecken, der Einsatz war gegen 20.30 Uhr weitgehend beendet. Eine
Brandursache konnte gestern noch nicht festgestellt werden. Routinemäßig hat
der Kriminaldauerdienst Lübeck die Brandermittlungen aufgenommen. Die
Bewohner des Hauses, ein Ehepaar mit Kind, blieben unverletzt und kamen bei
Nachbarn unter.sho
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