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Auf den Spuren der Ortsgeschichte

Wentorf. Die Autoren Hildegard Ballerstedt, Wolfgang Blandow und Archivar William Boehart haben das neue Buch zur Ortsgeschichte vorgestellt: "Zeitsprünge – Wentorf bei Hamburg". Darin haben sie 47 historische Fotos ihren aktuellen Pendants gegenübergestellt und erläutert.
Zeitsprünge
Foto: Susanne Tamm
Die Autoren Wolfgang Blandow, Hildegard Ballerstedt und William Boehart blättern im "Zeitsprünge"-Band.
„Büchermachen ist wie Weihnachten: Plötzlich ist der Abgabetermin da!“, erzählte Dorothea Engel vom Sutton Verlag, als sie gemeinsam mit den Autoren Hildegard Ballerstedt, Wolfgang Blandow und Archivar William Boehart jetzt das neue Buch zur Ortsgeschichte vorstellte: Rechtzeitig zum Advent haben sie die „Zeitsprünge – Wentorf bei Hamburg“, fertiggestellt. Darin haben sie 47 historische Fotos ihren aktuellen Pendants gegenübergestellt und erläutert.
"Zeitsprünge Wentorf bei Hamburg"
von Hildegard Ballerstedt, Wolfgang Blandow und William Boehartist im Sutton Verlag erhältlich.
ISBN: 978-3-86680-911-6
"Zeitsprünge Wentorf bei Hamburg" von Hildegard Ballerstedt, Wolfgang Blandow und William Boehartist im Sutton Verlag erhältlich. ISBN: 978-3-86680-911-6
Die Idee entstand vor drei Jahren für eine Ausstellung der Wentorfer Kulturwoche. „Damals standen Orte in der Gemeinde im Vordergrund“, erläutert Boehart. „Für das Buch haben wir uns mehr auf Menschen und Ereignisse konzentriert, zu denen man auch mehr schreiben und erzählen konnte.“
Zugearbeitet hat ihnen eine Reihe von Mitgliedern des Bürgervereins, die einige Motive wiedererkannt, aktuelle Fotos beigesteuert oder Hintergründe erläutert haben.
So wie Heidi Grosklos (70), die in Wentorf aufgewachsen ist. „Da hinter dem Fenster der Alten Schule habe ich Handarbeitsunterricht bei Anna Hölck gehabt“, erinnert sie sich bei einem Fenster der Alten Schule. „Die hat einfach ihren Rock gerafft und uns gezeigt, wie lang wir die Liebestöter stricken müssen.“ Gerdi Hölck (85) erinnert sich noch daran, dass in der weißen Villa gegenüber der Martin-Luther-Kirche, in der heute das Bestattungsinstitut Mikula sitzt, früher die Raths-Apotheke ihre Arznei verkaufte.st
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