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Auf Drachenjagd in Moorfleet

Moorfleet. Der Pilot des Rettungshubschraubers „Christoph Hansa“ dürfte am Dienstag gegen 17 Uhr nicht schlecht gestaunt haben, als er auf einem Flug nach Boberg über Moorfleet einem Drachen begegnete – in gut 230 Metern Höhe.
„Wohin führt die Drachenschnur?“ Eine Polizistin sucht mit dem Feldstecher den Himmel ab.
Foto: Christoph Leimig
„Wohin führt die Drachenschnur?“ Eine Polizistin sucht mit dem Feldstecher den Himmel ab.
Der Pilot schlug Alarm, denn so hoch war der Drache eine Gefahr.
Wo die lange Schnur endete, war von oben nicht festzustellen. So suchten die Besatzungen von mehreren Funkstreifenwagen auf der Erde danach. Doch weder auf dem Golfplatz in Moorfleet noch auf den Freiflächen im Gewerbegebiet Allermöhe war dergleichen festgemacht. Emsig wurde im Dreieck Autobahn-Brennerhof-Star-Tankstelle geforscht. Nichts.
Hilfreich boten Anwohner den Polizisten ihre Feldstecher an. Endlich – Christoph Hansa war mittlerweile abgedreht, der Polizeihubschrauber Libelle in der Luft – wurden die Suchenden fündig: In etwa fünf Metern Höhe hing die Drachenschnur an einem Straßenbaum. Die Feuerwehr kam zu Hilfe, damit sich der Drache beim Einholen der Schnur nicht noch davon machte. Gegen 18.30 Uhr war der Drache eingefangen.
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