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Starker Qualm alarmiert Anwohner

Kirchwerder. Dicker Qualm zog über den Kirchwerder Schulweg und Süderquerweg, umhüllte die Häuser. Die Luft roch scharf wie bei einem großen, feuchten Osterfeuer.
Schornstein
Foto: Wiebke Schwirten
Dunkler Rauch steigt aus dem Gewächshausschornstein und beunruhigt die Nachbarn.
„Wir haben das Problem hier schon seit Jahren. Aber so schlimm war es noch nie“, stellte Anwohner Walter Dangers fest. Ratlos schauten er und seine Nachbarn in den Himmel, wussten nicht, was sie tun sollten.
Schornstein
Foto: Wiebke Schwirten
Die Rauchwolke ist so dicht, dass sie die untergehende Sonne fast verdeckt.
Der Qualm entwich aus einem von zwei Schornsteinen, die aus einem großen Gewächshaus in den Himmel ragen. Verursacher der extrem starken Rauchentwicklung war offenbar feuchtes Brennmaterial. „Normalerweise heizen wir mit Anthrazit, einer sehr reinen Kohle, die sehr sauber verbrennt“, erklärt Anja Witthoeft.
Sie und ihr Mann Holger betreiben zwischen Wrauster Bogen, Süderquerweg und Kirchwerder Schulweg auf 1600 Quadratmetern diverse Treibhäuser. Einige von ihnen werden beheizt, etwa die, in denen jetzt Gerbera gedeihen. Die Blumen würden derzeit Temperaturen unter 16 Grad Celsius nicht vertragen. Anfang der Woche nun hatten die Gärtner sogenannte „Holzhacksteaks“ verbrannt. „Doch das Material muss über den Winter feucht geworden sein“, sagt Anja Witthoeft. Selbst erschrocken hätten sie die starke Rauchentwicklung in der Umgebung bemerkt und die Anlage sofort abgeschaltet. Doch bis sie leergebrannt war, dauerte es noch einige Zeit. „Der Vorfall tut uns sehr leid. Wir bitten um Entschuldigung“, sagt Anja Witthoeft.
Mittlerweile hat sich das Fachamt für Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt eingeschaltet und sich die Anlage angesehen. Dort wird bestätigt, dass eine einmal angefeuerte Anlage nicht so schnell zu löschen ist. „Wir können zudem sagen, dass dort kein Müll verbrannt worden ist“, sagt Leiter Helmut Hoffmann. Diese Befürchtung war dem Amt gegenüber geäußert worden. Schließlich erklärt Hoffmann, dass kein Betreiber ein Interesse daran haben kann, seine Anlage falsch zu befeuern, „denn dann geht sie kaputt“. Müll etwa würde die Förderschnecke der Anlage zerstören. Auch das Verfeuern feuchten Brennmaterials sei für die Anlage tödlich, da die entstehende Säure sie zerfresse.
Das Problem am Süderquerweg/Kirchwerder Schulweg dürfte sich mit Trocknung des Brennmaterials erledigt haben. Helmut Hoffmann weist aber darauf hin, dass sich keine Feststoffanlage – besonders im Anheizvorgang – völlig geruchs- und rauchfrei betreiben lässt.
1 Kommentar
Qualität statt Quantität meint:
HÖRT DOCH ENDLICH MAL AUF SOLCHE BESCHISSENEN BILDER ZU VERÖFFENTLICHEN !!!!!!!!!!!!!!!!

DAS IST JA GRAUSAM !!! KEIN WUNDER DASS EUCH DIE KUNDEN DAVON LAUFEN !!!!!!!!!!!!


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