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Tankschiff läuft vor Zollenspieker auf Grund

Zollenspieker. Alarm vor dem Zollenspieker Fährhaus: Am Sonnabend gegen 9.30 Uhr ist dort das 85 Meter lange Binnentankschiff "Volker"auf Grund gelaufen. Mehr als 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Untergang des mit 1500 Tonnen schwerem Heizöl beladenen Schiffes zu verhindern.
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Schiffsunglück auf der Elbe: Das mit 1500 Tonnen schwerem Heizöl beladene Tankschiff "Volker" lief auf Grund.
Foto: Timo Jann
Schiffsunglück auf der Elbe: Das mit 1500 Tonnen schwerem Heizöl beladene Tankschiff "Volker" lief auf Grund.
Der Kapitän hatte sein Schiff selbst unterhalb des Zollenspieker Fährhauses ans Ufer gefahren, nachdem er Wassereinbruch im Vorschiff festgestellt hatte. Zeitweise lag es wegen der starken Strömung der Elbe quer im Fluss und behinderte die Schifffahrt. Bei dem Anlegemanöver hatte sich ein Bootsmann einen Finger gequetscht, sodass er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste.
"Der Kapitän hatte uns über den Notruf um Hilfe gebeten, so dass wir gemäß dem Einsatzstichwort eines Schiffes in Notlage mit einem Großaufgebot ausgerückt sind", berichtete Feuerwehrsprecher Peter Braun am Unglücksort. "Es ist uns zum Glück schnell gelungen, mehr Wasser aus dem Schiffsbug zu pumpen, als durch das Leck in der Bordwand nachlaufen konnte", sagte er. Ein Taucher ertastete unter Wasser ein etwa zehn mal drei Zentimeter großes Loch, so Braun. Von der Ladung trat nichts aus.
Mit Hilfe eines sogenannten Lecksegels wurde der Riss in der Bordwand provisorisch abgedichtet. "Das Lecksegel ist wie ein großes Pflaster, das sich durch den Wasserdruck auf die kaputte Stelle legt und diese verschließt", erklärte Braun. Anschließend sollte das Schiff auf eine Werft begleitet werden. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Mehr zu dem Schiffsunglück lesen Sie am Montag in der Bergedorfer Zeitung / Lauenburgischen Landeszeitung.
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