Neuengamme. „Clara“ und „Ben“ ziehen im Windpark Neuengamme ein

Net OHG Bergedorfer Firma errichtet derzeit zwei neue 150-Meter-Anlagen

Neuengamme..  Der Windpark in Neuengamme wächst – zumindest in die Höhe: Zwei weitere 150 Meter hohe Windräder werden derzeit im Windpark Neuengamme aufgestellt. Ein Gittermastkran, der bis zu 800 Tonnen heben kann, wurde für die Montage über den Neuengammer Hausdeich zum Windpark transportiert – in Einzelteilen.

Wie schnell die beiden Windräder in der Mitte des Windparks, östlich der ersten beiden 150-Meter-Windräder, montiert werden können, hängt vom Wetter ab. Vor knapp einem Jahr, als in dem Windpark die ersten 150-Meter-Windräder aufgestellt wurden, zog sich die Montage wegen Regen und Wind wochenlang hin. „Läuft alles optimal, sind die neuen Anlagen Anfang Dezember einsatzbereit“, sagt Jens Heidorn von der NET OHG.

Die neuen Anlagen haben jeweils eine Leistung von 2000 Kilowatt (kW), kommen jede auf fünf Millionen Kilowattstunden jährlich. Die drei Altanlagen, die im Zuge des Repowering im August abmontiert wurden, brachten es – zusammen – auf 3,1 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Die alten Anlagen – eine 100 Meter große und zwei 87 Meter große – drehen sich nun in Polen.

Schwerstes Element der Windräder sind die Gondeln (Maschinenhäuser). „Sie wiegen jeweils 72 Tonnen, die der Kran in 100 Metern Höhe platzieren muss“, sagt Heidorn. Seine Tochter Clara ist Namensgeberin für eines der neuen Windräder, genau wie Ben, der Sohn von Heidorns Partner Klaus Soltau. „Ihre Namen standen schon an den Altanlagen“, sagt Heidorn.

Die vier neuen, 150 Meter großen Windräder wurden von der Hamburger Firma Senvion (ehemals Repower) produziert. Spezialisten des Unternehmens werden nach der Montage nochmals alle Funktionen überprüfen, berichtet Heidorn. „Außerdem muss nach dem Aufbau noch die interne Verkabelung hergestellt werden“, sagt er.

Die beiden neuen Anlagen, deren Aufstellung und Betrieb im gleichen förmlichen Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung wie für die beiden ersten 150-Meter-Anlagen genehmigt wurde, sind die ersten, bei denen die NET OHG eine finanzielle Beteiligung der Bürger ermöglichte. „Zahlreiche Bürger haben unser Angebot angenommen“, sagt Heidorn. Sie kommen „größtenteils aus Bergedorf, auch aus den Vier- und Marschlanden“. Für ihr einmaliges Darlehen erhalten sie einen garantierten Zinssatz von vier Prozent.“ In guten Windjahren gibt es auch eine Zusatzausschüttung“, sagt Heidorn und sein Kollege Soltau fügt hinzu: „Die Nachfrage war so groß, das wir viele Interessenten auf unsere nächsten Projekte in Ochsenwerder und Altengamme verweisen mussten.“

Sechs ältere, bis zu 87 Meter hohe Anlagen stehen noch im Windpark. Vier von ihnen gehören der Firma Vierländer Windkraft. Auch sie will die alten Anlagen bis Ende 2016 durch zwei neue Anlagen ersetzen. Zwei weitere Altanlagen – eine der NET OHG und eine der Familie Holm – haben Bestandsschutz bis Ende 2025.
Im Genehmigungsverfahren der Anlagen der Vierländer Windkraft gab es nun einen Termin, bei dem die 53 Einwendungen erörtert wurden. Neben zehn Behördenvertretern waren laut Heidorn sieben Personen aus den Vier- und Marschlanden vor Ort, die Einwendungen formuliert hatten, „darunter nur drei aus Neuengamme“. Die Bedenken der Einwender werden nun von der Behörde für Umwelt und Energie ausgewertet. „Wir gehen von einer finalen Entscheidung in diesem Jahr aus“, sagt Heidorn.

Wie schnell die beiden Windräder in der Mitte des Windparks, östlich der ersten beiden 150-Meter-Windräder, montiert werden können, hängt vom Wetter ab. Vor knapp einem Jahr, als in dem Windpark die ersten 150-Meter-Windräder aufgestellt wurden, zog sich die Montage wegen Regen und Wind wochenlang hin. „Läuft alles optimal, sind die neuen Anlagen Anfang Dezember einsatzbereit“, sagt Jens Heidorn von der NET OHG.

Schwerstes Element der Windräder sind die Gondeln (Maschinenhäuser). „Sie wiegen jeweils 72 Tonnen, die der Kran in 100 Metern Höhe platzieren muss“, sagt Heidorn. Seine Tochter Clara ist Namensgeberin für eines der neuen Windräder, genau wie Ben, der Sohn von Heidorns Partner Klaus Soltau. „Ihre Namen standen schon an den Altanlagen“, sagt Heidorn.

Die vier neuen, 150 Meter großen Windräder wurden von der Hamburger Firma Senvion (ehemals Repower) produziert. Spezialisten des Unternehmens werden nach der Montage nochmals alle Funktionen überprüfen, berichtet Heidorn. „Außerdem muss nach dem Aufbau noch die interne Verkabelung hergestellt werden“, sagt er.

Die beiden neuen Anlagen, deren Aufstellung und Betrieb im gleichen förmlichen Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung wie für die beiden ersten 150-Meter-Anlagen genehmigt wurde, sind die ersten, bei denen die NET OHG eine finanzielle Beteiligung der Bürger ermöglichte. „Zahlreiche Bürger haben unser Angebot angenommen“, sagt Heidorn. Sie kommen „größtenteils aus Bergedorf, auch aus den Vier- und Marschlanden“. Für ihr einmaliges Darlehen erhalten sie einen garantierten Zinssatz von vier Prozent.“ In guten Windjahren gibt es auch eine Zusatzausschüttung“, sagt Heidorn und sein Kollege Soltau fügt hinzu: „Die Nachfrage war so groß, das wir viele auf unsere nächsten Projekte in Ochsenwerder und Altengamme verweisen mussten.“

Sechs ältere, bis zu 87 Meter hohe Anlagen stehen noch im Windpark. Vier von ihnen gehören der Firma Vierländer Windkraft. Auch sie will die alten Anlagen bis Ende 2016 durch zwei neue Anlagen ersetzen. Zwei weitere Altanlagen – eine der NET OHG und eine der Familie Holm – haben Bestandsschutz bis Ende 2015.

Im Genehmigungsverfahren der Anlagen der Vierländer Windkraft gab es nun einen Termin, bei dem die 53 Einwendungen erörtert wurden. Neben zehn Behördenvertretern waren laut Heidorn sieben Personen aus den Vier- und Marschlanden vor Ort, die Einwendungen formuliert hatten, „darunter nur drei aus Neuengamme“. Die Bedenken der Einwender werden nun von der Behörde für Umwelt und Energie ausgewertet. „Wir gehen von einer finalen Entscheidung in diesem Jahr aus“, sagt Heidorn.

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Im Windpark Neuengamme werden die neuen Windräder aufgebaut.Foto: Heyen

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Mit einem Spezialkram werden die unteren Mastelemente der neuen Windräder aufgestellt.Foto: Clara Franke