Straßenkunst
Streetart-Trend schwappt aus den USA ins Landgebiet
Dienstag, 21. Februar 2012 20:07
Kirchwerder. Es kommt ursprünglich aus Texas und hat jetzt Kirchwerder erobert: das „Guerilla knitting" oder Graffiti-Stricken. Dabei werden Gegenstände im öffentlichen Raum durch Strickarbeiten verändert – wie jetzt auch der umstrickte Strommast am Warwischer Hinterdeich.

Foto: Schwirten
Jutta Weber-Pohl mit einem Teil der Strickschlange vor dem umstrickten Holzmast.
Etwa zwei Meter hoch ist der Mast in bunte Wollringel gehüllt und verbreitet
so einen kuscheligen Eindruck. Urheberin der Strickkunst am Deich ist Jutta
Weber-Pohl.

Foto: Schwirten
Obwohl er nicht friert: Der Holzmast mit Strickmantel.
Für die Strickarbeit hat Jutta Weber-Pohl Wollreste verarbeitet. Aus ihnen
entsteht derzeit eine meterlange Wollschlange, die sich später vom Mast bis
zum Straßenschild winden soll. Auch in Bergedorf, etwa bei der
Stadtteilschule Bergedorf, sind schon „Strick-Graffiti“ an Baumstämmen
gesehen worden. Als Erfinderin der Straßenkunst, die auch „Urban Knitting“
oder „Yarn bombing“ genannt wird, gilt Magda Sayeg. Sie und einige
Freundinnen begannen 2005 in Texas damit, Pfosten von Wegweisern und
Parkuhren mit Strickereien zu umgarnen. Damit wollten sie einfach nur dies:
Farbe und Fröhlichkeit ins großstädtische Betongrau bringen.ten

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Ralph Reppa meint:
Allerdings glaube ich bei unserem Behördenirrsinn, daß es nicht lange so bunt bleibt. Könnte ja irgendeine Gefährdung auslösen.
der Fuchs meint:
Inkognito meint:
hoffentlich halten die sachen lange und werden
nicht von irgendwelchen deppen kaputt gemacht.
die bunten farben lenken vom tristen wetter ab !