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Schmallenberg-Virus bei Lämmern in Bergedorf

Bergedorf. Jetzt hat sich der Verdacht bestätigt: Die fehlgeborenen Lämmer aus Bergedorf waren mit dem Schmallenberg-Virus infiziert. Das bestätigten die Untersuchungsergebnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts. Die Infektion grassiert offenbar bundesweit, Tiere aus 280 Betrieben sind betroffen.
Schaf
Foto: Heyen
Diese Lämmer sind gesund. In bundesweit 280 Betrieben ist jedoch das Schmallenberg-Virus nachgewiesen worden.
In Hamburg sind bei Schafen und Heidschnucken die ersten Infektionen mit dem Schmallenberg-Virus festgestellt worden. Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts bestätigten den Verdacht bei vier missgebildeten Lämmern, wie die Gesundheitsbehörde der Hansestadt am Freitag mitteilte. Eine Gefahr für Menschen bestehe nicht.
Als Überträger des Virus gilt die Stechmücke, sodass sich die Tiere wahrscheinlich schon im Vorjahr angesteckt haben. Verdachtsfälle werden jetzt mit einer neuen Analysemethode des FLI überprüft. "Es ist so, das man da jetzt schaut und analysiert", so eine Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. "Daher findet man nach und nach auch etwas."
Erkrankungsfälle bei Schafen, Ziegen und Rindern wurden den Angaben der Behörde zufolge bereits aus 280 Betrieben in zehn weiteren Bundesländern gemeldet. Auch in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Großbritannien wurde das Virus nachgewiesen. Die in Hamburg betroffenen Lämmer stammen aus zwei Schafherden aus Bergedorf und Harburg.
Das Landwirtschaftsministerium appelliert weiterhin an alle Tierhalter, sich bei Verdachtsfällen an das zuständige Veterinäramt zu wenden.ad
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