Repowering

Alte Windanlagen werden nun abgebaut

Foto: Heyen, Thomas

Neuengamme. Die Betreiber des Windparks Neuengamme, die Bergedorfer Firma Net OHG, beginnt Ende August mit der Vorbereitung für den Bau von 150 Meter hohen modernen Windrädern. Die Behörde genehmigte den „vorzeitigen Baubeginn“.

Vier neue Windräder sollen vorerst sechs, später einmal acht Altanlagen ersetzen. Die ersten beiden 150-Meter-Anlagen sollen noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.

„Wir warten seit Ewigkeiten auf die Erteilung der Genehmigung“, sagt Klaus Soltau (51) von der Net OHG. Bereits 2009 hatte das Unternehmen das Repowering beantragt. Nun freuen sich Soltau und sein Partner Jens Heidorn zumindest über die eingeschränkte Genehmigung. Die eigentliche sollte sie täglich erreichen.

In der letzten Augustwoche startet der Abbau der Altanlagen – mit einem Telekran. Danach folgt die nun genehmigte „Herstellung der Kranstellflächen“ aus Schotter und das „Rammen der Stahlbetonpfähle“. Pro Anlage werden 24 massive Pfähle mit einem Durchmesser von jeweils 50 Zentimetern und einer Länge von etwa 17 Metern in den Marschboden gerammt.

Mehr über die bislang größten Windräder, die in Bergedorf aufgestellt werden, lesen Sie in der Printausgabe der Bergedorfer Zeitung / Lauenburgische Landeszeitung vom Wochenende 8./9. August. E-Paper / Abo.