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Mann (37) von Kaimauer ins Hafenbecken gestürzt

Moorfleet. Ein Streit unter zwei Männern hat in der Nacht zum Sonnabend eine großangelegte Rettungsaktion ausgelöst. Die beiden Männer hatten sich am Holzhafenufer geprügelt. Dabei fiel einer von ihnen die fünf Meter hohe Kaimauer herab.
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Person im Wasser Holzhafenufer
Foto: Leimig
Von dieser fünf Meter hohen Kaimauer war der Mann ins Hafenbecken gefallen.
Gegen Mitternacht waren ein 34-jähriger Mann und sein 37 Jahre alter Bekannter am Holzhafenufer in Streit geraten. Schnell entwickelte sich daraus eine blutige Schlägerei. Der ältere der beiden fiel dabei die etwa fünf Meter hohe Kaimauer herab und landete im Wasser.
Da der Mann nicht wieder auftauchte, rief sein Kontrahent die Polizei. Diese fand am Tatort eine Blutlache und einen Badelatschen, aber keine Personen. Die Feuerwehr suchte zunächst mit einem Kleinboot das Hafenbecken ab, dann fischten die Helfer mit einer sogenannten "Totenangel" nach dem Gesuchten. Schließlich wurden die Feuerwehrtaucher angefordert und setzten die Suche unter Wasser fort.
Unterdessen nahm die Polizei den 34-Jährigen fest. Der Mann auf Krücken war ebenfalls blutverschmiert. Er lebt in einem Wohnwagen am Hafen. Die Polizei durchsuchte die Behausung nach möglichen Tatwaffen.
25 Minuten später dann Entwarnung. Feuerwehrmänner fanden den zweiten Mann etwa 200 Meter entfernt an einer Steganlage. Er war völlig verschlammt und nur mit einer Unterhose bekleidet. Der Mann wurde vom Notarzt versorgt und kam dann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.
Noch ist unklar, was sich genau um Mitternacht im Moorfleeter Holzhafen abspielte. "Die beiden Männer hatten sich gestritten, dabei stürzte einer ins Wasser", schildert ein Beamter des Polizei-Lagedienstes. Worum es bei dem Streit ging und ob der Verletzte ins Wasser fiel oder von seinem Kontrahenten absichtlich die Mauer herunter gestoßen wurde, sei Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen.
An der Rettungsaktion waren neben Kräften der Berufsfeuerwehr auch die Freiwillige Feuerwehr Moorfleet, Helfer der DLRG und die Wasserschutzpolizei beteiligt.cn
2 Kommentare
herbert meint:
Sven, bitte nicht die Tiere beleidigen!
Sven A. meint:
Primitiv wie Tiere. Bedauern für die Einsatzkräfte, die sich wegen solchen Idioten die Nacht um die Ohren schlagen mussten.

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