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„Elbdiven“ haben Hunger auf Erfolg

Lauenburg. Nach langer und kräftezehrender Vorbereitung blickt Rolf Ahrenbog der neuen Spielzeit mit viel Zuversicht entgegen. „Wir sind stärker als in der vergangenen Saison“, versichert der Trainer der Handballerinnen der Lauenburger SV.
„Die Elbdiven“ freuen sich auf die neue Saison. Coach Rolf Ahrenbog (r.) schätzt sein Team stärker ein als letzte Saison.
Foto: Lauenburger SV
„Die Elbdiven“ freuen sich auf die neue Saison. Coach Rolf Ahrenbog (r.) schätzt sein Team stärker ein als letzte Saison.
Nach Platz drei wollen die „Elbdiven“ auch in der neuen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein wieder in der Spitzengruppe vertreten sein. Mit ihren Fans im Rücken ist gegen Regionalligaabsteiger MTV Herzhorn (Sonnabend, 17 Uhr, Schulstraße) in der „Hölle am Hasenberg“ alles möglich. Die LSV ist individuell stark besetzt, auch wenn Ahrenbog stets betont: „Wir haben keinen Star.“
Tor: Mit Lena Kaatz steht eine der besten Torhüterinnen der abgelaufenen Oberligasaison im Kasten der LSV. Die Chemiestudentin ist enorm reaktionsschnell, sehr beweglich und selbst per Siebenmeter schwer zu bezwingen Mit Susanne Ebert steht ihr zwar ein oberliga-erfahrener Ersatz zur Seite. Doch ist Kaatz fit, ist sie die Nummer eins zwischen den Pfosten.
Abwehr: Das große Plus der LSV. An der zweitbesten Defensive der abgelaufenen Saison um die zentralen Stützen Felicitas Jender, Lena Mehrkens, Maren Lucas und Kristina Streisel bissen sich die Gegner reihenweise die Zähne aus. „Da muss man erst einmal dran vorbeikommen“, weiß Ahrenbog. Der Gegner wird mürbe gekämpft – bis er aufgibt. Viele Treffer fallen so per Tempogegenstoß.
Angriff: An 683 Treffern kam zuletzt kein Ligakontrahent vorbei. Vorteil Lauenburg: Tore wirft (fast) jeder. Zudem steht mit Maren Lucas eine verlässliche Schützin am Kreis. Im Gegensatz zur letzten Saison konnte Lucas die Vorbereitung komplett mitmachen. „Sie ist eine Nummer besser geworden“, schwärmt Ahrenbog, der die ohnehin starke Offensive noch variabler machen will. „Vielleicht spielen wir auch mal mit zwei Kreisläufern“, bemerkt Ahrenbog.
Ein ähnlich starkes Ergebnis wie zuletzt ist also zweifellos möglich. Die Mannschaft ist eingespielt und hungrig auf Erfolge. Dass der Kader mit zwölf Spielerinnen nicht zu den Größten zählt, sieht Ahrenbog gar als Vorteil an. „Hier kann sich keiner verstecken. Jeder muss präsent sein“, erklärt Ahrenbog.
In ihr letztes LSV-Jahr geht „Oldie“ Ariane Asmussen. Die 40-Jährige zog in der Vorbereitung voll mit und zeigt sich nach wie vor gut in Schuss. „Sie will noch einmal eine geile Saison spielen“, weiß Ahrenbog.
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