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Das Vertrauen ist zurückgekehrt

Lauenburg. Nichts und niemand konnte Michael Börger am Torwurf hindern. Da wurde der Kreisläufer der Lauenburger SV im vorletzten Spiel des Salzstraßen-Cups gegen den Handball-Oberligisten HG Hamburg-Barmbek zwar heftig umgerissen, Börger jedoch wuchtete die Kugel fallend und in Rückenlage zum Tor ins Netz.
Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: Jesper Uhlig schaute mit seinem neuen Klub, der HG Hamburg-Barmbek, in Lauenburg vorbei. Das Duell gegen seine alten Kollegen verlor der Linksaußen.
Foto: Thomas Rokos
Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: Jesper Uhlig schaute mit seinem neuen Klub, der HG Hamburg-Barmbek, in Lauenburg vorbei. Das Duell gegen seine alten Kollegen verlor der Linksaußen.
Ein Klasse-Treffer, der den Landesligisten nach 13 Minuten mit 6:4 in Führung brachte. Um 180 Grad haben sich die Lauenburger, deren Selbstvertrauen in der vergangenen Oberliga-Saison arg gelitten hatte, in der 41. Auflage des Turniers noch nicht gewandelt. Das Bewusstsein über die eigene Stärke aber ist zurückgekehrt. Gegen die HG siegte die LSV 15:13 und wurde am Ende Zweiter.
„Das tat mal wieder richtig gut“, brachte es Rechtsaußen Mark Neckel auf den Punkt. Den Lauenburgern, die mit kraftvollem und temporeichem Handball zu überzeugen wussten, war die Spielfreude anzumerken. Vorbei die Leidenszeit, die LSV will zurück in die Erfolgsspur. Nach einem Unentschieden zum Auftakt gegen den Hamburg-Ligisten und späteren Viertplatzierten Aumühle-Wohltorfer TuS (13:13), feierte die LSV vier Siege und musste nur eine Niederlage hinnehmen. Gegen den Turniersieger und Staffelkonkurrenten TSV Neustadt hieß es nach 30 Minuten 15:17.
Die Stimmung in der Kabine war nach dem guten Auftritt gelöst. „Wir wollen gleich wieder in die Oberliga“, gab Keeper Tobias Reinert mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Die gute Laune war den Elbstädtern auch in Krisenzeiten nicht zu nehmen. „Das ist eine tolle Truppe. Außerdem sind die anderen Spieler vom Alter nicht so weit weg von mir“, scherzte Neuzugang Carmelo Hadeler (37).
Der einzige Kreisoberligist, der VfL Geesthacht, musste die Zelte hingegen vorzeitig abbrechen. Mit neun Spielern reiste der ersatzgeschwächte VfL an. Nachdem der SC Alstertal-Langenhorn kurzfristig abgesagt hatte, wurde aus der eigentlich angesetzten Gruppenphase der Modus „Jeder gegen Jeden“. Zu viel für die Geesthachter. Nach vier Partien mussten Lars Wüstenberg (Krämpfe), Felix Niemann (blutige Zehen) und Mats Uhlig (umgeknickt) passen. Der VfL ging aufgrund des anstehenden Saisonstarts am kommenden Sonntag (16.15 Uhr) gegen die eigene „Zweite“ auf Nummer sicher. „Es gab dafür von den anderen Teams überhaupt keine bösen Worte“, sagte Coach Michael Freyher.
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