SC Vier- und Marschlande vs. Voran Ohe
Höheren Sieg verpasst
Sonntag, 22. August 2010 20:53
- Von Olaf Lüttke
Fünfhausen. Obwohl Peter Martens nach einer halben Stunde Spielzeit bereits zum dritten Mal auf den Platz eilte, weil einer seiner Spieler behandelt werden musste, ließ sich der Trainer des Fußball-Landesligisten Voran Ohe die Laune nicht verderben.

Foto: Volker Koch
Während Voran-Trainer Peter Martens (links) schreit, versucht Dimitri Terestschuk (rechts) SCVM-Stürmer Christian Cebulla den Ball abzunehmen.
„Ich lauf’ mehr als die“, rief der 52-Jährige scherzend den Zuschauern entgegen, als er zurück an die Außenlinie trabte. In der Tat war seine Mannschaft dem Gastgeber SC Vier- und Marschlande vor allem läuferisch unterlegen. Was allerdings auch kein Wunder ist, da die Oher mehrheitlich mit Trainingsrückstand, Verletzungen oder Fieber zu kämpfen hatten. Folglich siegte der SCVM in Fünfhausen hochverdient mit 2:0.
Mit einem Pfostenschuss sorgte der starke Peter Marks zum ersten Mal für Aufregung vor dem Voran-Gehäuse (15.). Schwer erwischte es drei Minuten später Martin Holm. Der Oher Kapitän wurde, nachdem er mit Sascha Kayser bei einem Kopfball-Duell zusammengeknallt war, minutenlang behandelt. Holm trug eine Platzwunde am Hinterkopf davon. Vorsorglich ging es noch während des Spiels ins Krankenhaus.
Auf dem Platz setzte SCVM-Stürmer Christian Cebulla das nächste Ausrufezeichen. Sein Schuss landete an der Latte (30.). Dann kamen endlich auch die Oher vor den gegnerischen Kasten, als Florian Witt nur knapp verzog (36.). Für das erlösende 1:0 sorgte schließlich Alexander Erb, der einen Freistoß einköpfte (43.). Den möglichen Ausgleich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte vergab Witt, dessen Kopfball SCVM-Keeper Jan Christian Junker an den Pfosten lenkte.
Im zweiten Durchgang spielten dann nur noch die Gastgeber. Doch Marcel von Hacht (50.), Sebastian Benson (54.) und Cebulla (62.) ließen beste Tormöglichkeiten aus. Für die Entscheidung sorgte schließlich Marks, der auf von Hachts Vorarbeit traf (70.). In der Schlussphase verpassten es von Hacht (78.) und der eingewechselte Kay Jacobsen (85.), einen höheren Sieg herauszuschießen. Das sah auch Jan Schönteich so. „Es hätten auch ein paar Tore mehr sein können“, resümierte der SCVM-Trainer.
SCVM: Junker (3); Kayser (3), Erb (2), Benson (3), K. Herzberg (2-3); Kosik (2-3) ab 78. Witthöft (-), Nächilla (4) ab 63. D. Herzberg (-), Marks (2), Tangermann (2-3) ab 73. Jacobsen (-); von Hacht (2), Cebulla (2-3).
Voran: Wilkens (3); Müller-Leitlof (4), Twardawa (5), Bankowski (3-4), Terestschuk (3-4); Belgacem (4) ab 57. Gieser (4), Holm (-) ab 23. Kirrbach (3-4), Qasem (4),Witt (3), Maertzke (3-4); Briese (3-4) ab 46. Nije (5).
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