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Rote Karte der Anfang vom Ende

Oststeinbek. Den Saisonstart in der neuen Heimat Oststeinbek haben sich die A-Jugend Fußballer des JFV Jung-Elstern bestimmt anders vorgestellt. Lange war die Partie gegen den SC Concordia am ersten Regionalliga-Spieltag ausgeglichen.
Mit langem Schritt behauptet Jung-Elster Stephan Adjouman (Mitte) den Ball gegen Hamid Zazai.
Foto: Volker Koch
Mit langem Schritt behauptet Jung-Elster Stephan Adjouman (Mitte) den Ball gegen Hamid Zazai.
Doch die Rote Karte für Mustafa Kaya in der 65. Minute war der Anfang vom Ende für die „Jung-Elstern“. Nach 90 Minuten hieß es 2:0 für den Gegner aus Wandsbek.
Concordia versuchte mit schnellem Direktspiel die gut gestaffelte Abwehr der Gastgeber zu überwinden. Doch die erste Torchance gehörte dem JFV. Der quirlige Witalij Wilhelm setzte sich links durch und spielte den Ball flach herein. Völlig frei vergab Tammim Yousofzai die Möglichkeit – der Ball musste ins Tor (8.). Die Szene gab der Mannschaft der Neu-Trainer Lukasz Sosnowski und Marcus Rabenhorst Auftrieb. Eine Viertelstunde später war es wieder Wilhelm, der sich über links durchsetzte. Seine Hereingabe verpasste Stürmer Felix Rehr nur knapp. „Cordi“ war optisch zwar überlegen, schaffte es aber nicht, sich klare Chancen zu erspielen.

Es geht um den Klassenerhalt

„Wir freuen uns über die Kooperation mit Oststeinbek. Das ist ein top geführter Verein“, sagte der neue Vorsitzende der Jung-Elstern Thomas Schüler in der Halbzeit. Das Ziel ist auch klar: „Für uns geht es um den Klassenerhalt.“
Damit wird er auch recht behalten, denn nach dem Seitenwechsel wirkte der JFV nervös. Drei Minuten nach Wiederanpfiff dribbelte sich Concordias Robert Subasic durch die Abwehr und kam zum Abschluss. Einzig die klasse Parade von Torwart Djordje Milanovic verhinderte die Führung.
Dann die 65. Minute: Abwehrmann Kaya geht gegen „Cordis“ Alexander Mucunski rüde in den Zweikampf. Dieser prallt gegen die Seitenabsperrung und verletzt sich – Schiedsrichter Björn Lassen zeigt Rot für Kaya! Es kam wie es kommen musste. „Cordis“ Serhat Cayir überwand die Abwehr der „Jung-Elstern“ und erzielte das 1:0 (78.). Acht Minuten später stellte Hamid Zazai mit einem direkten Freistoß den Endstand her. „Wir haben heute viel Positives, aber auch genug Fehler gesehen. ,Cordis’ Sieg geht in Ordnung“, gab sich JFV-Trainer Sosnowski sportlich.
JFV: Milanovic; Kaya, Greiner, Graff (46. Adjouman), Ackermann; Atug, Ginter (64. Schüler), Wilhelm, Yousofzai (46. Knüppe); Sejdi (61. Lawer), Rehr.
2 Kommentare
Robert meint:
Ich glaub, du hast keine Ahnung ;)
Balu meint:
Mit dieser Truppe ist der Abstieg kaum zu verhindern.

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© Bergedorfer Zeitung 2008