Schriftgröße: A A A
Logo der Bergedorfer Zeitung
http://www.bergedorfer-zeitung.de/sport/lokalsport/article60447/Jung_Elstern_Ein_Sieg_fuer_die_Mannschaft.html
Link in E-Mail oder Instant-Message einfügen close

Jung-Elstern – Ein Sieg für die Mannschaft

Bergedorf. Ein Urteil ist am Donnerstag noch nicht verkündet worden. Doch nach der mündlichen Verhandlung vor dem Amtsgericht Bergedorf scheint klar: Die Wahl eines neuen Vorstands beim JFV Jung-Elstern mit dem 1. Vorsitzenden Peter Bombek vom 20. Januar ist nichtig.
JFV Jung Elstern
Foto: ABS Michael Schwarz
Kann sich jetzt wieder uneingeschränkt als Chefcoach der A-Junioren fühlen und beruhigt seine Anweisungen geben: Gerd Dreller (links), hier mit Spieler Dominik Hintelmann.
Der Verein muss die Arbeit mit A-Junioren-Trainer Gerd Dreller, seinem „Co“ Hans Christian Hinzmann sowie Torwart-Coach Frank-Andree Balz fortsetzen. „Das war ein Sieg für die Jungs“, kommentierte Spielervater Burkhard Rehr.
Während sich das Trainer-Trio und die jungen Spieler als Gewinner fühlen können, gibt es auf der anderen Seite einen großen Verlierer: Mathias Hammer. Richterin Dr. Bartsch betonte während des Verfahrens, dass sie die Beschlüsse vom 20. Januar sowie die Wahl für nicht wirksam halte. Nach der Satzung der Jung-Elstern kann nur eine Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand wählen. Nicht aber, wie geschehen, ein erweiterter Vorstand.
Hammer erklärte auf der Verhandlung zwar paradoxerweise, dass er für die Mehrheit der JFV-Mitglieder spreche, sagte aber auch, dass er nicht mehr 1. Vorsitzender der Jung-Elstern sei. Demnach bleiben nach seinem Rücktritt mit Michael Tolksdorf und Norbert Walek, der zusammen mit Roger Würtz das Verfahren gegen den Rauswurf der Trainer sowie die Rechtmäßigkeit des neuen Vorstand angestrengt hat, nur noch zwei handlungsfähige Mitglieder. „Es tut mir leid, dass die Sache vor Gericht enden musste. Mathias hat die Jung-Elstern mit aufgebaut“, sagte Walek.
Nach Siegesstimmung war dem Kassenwart des JFV allerdings nicht zumute. Auch Dreller wollte nicht nachtreten. „Wir müssen jetzt unsere Wunden lecken“, erklärte der Coach. Das Urteil wird am 18. Februar verkündet.
Was aus Peter Bombek, dem am 20. Januar neu gewählten 1. Vorsitzenden und Trainer Alfred Gerdts, der die A-Junioren übernehmen sollte, werden wird, ist offen. Beide waren am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Wie geht es nun weiter mit den Jung-Elstern? „Wir werden das Urteil abwarten und dann in den kommenden sechs, sieben Wochen eine Mitgliederversammlung einberufen“, erklärte Walek. Und Hammer? Der will im März auch als 1.Vorsitzender des FC Bergedorf 85 zurücktreten.
19 Kommentare
Toni Turek meint:
Und immer noch einer oben drauf!!!

Nun wollte ich mich öffentlich nicht mehr an diesen ganzen Ränkekämpfen beteiligen, doch holen einen die Vorkommnisse immer wieder ein.

Im Vorwege nur eins, schön dass einige lesen und kombinieren können. Ja mein wahrer Name ist nicht Toni Turek. Ja, ich verfüge über Insiderkenntnisse und gebe doch nicht alles preis.Ich habe und werde diesen Namen Toni Turek weiterhin nutzen, was jedoch nichts mit verheimlichen oder verschleiern zu tun hat.
Wer meine e-mail- Adresse benötigt, darf sich gern an die BZ wenden.

Nun jedoch zur Überschrift:

Hinzmann wurde in einem Beitrag hier fälschlicherweise verunglimpft Es wurden schlicht und ergreifend bewusst Unwahrheiten verbreitet. So etwas ist auf das Schärfste zu verurteilen.
Was sich jedoch noch außerhalb der Foren abspielt, ist an Frechheit und Bosheit kaum noch zu übertreffen.
Ich verfüge über Kenntnisse, dass bei der Kripo Reinbek Strafanzeige gestellt wurde. Diese Strafanzeige ist begründet mit ÜBLER NACHREDE, ERPRESSUNG, NÖTIGUNG und weiteren Straftatbeständen.
Ich möchte und kann hier nicht alles ausführen, jedoch ist eins klar: Wer auch immer diese Straftaten ausübt, der muss über Zugang zu sehr persönlichen Unterlagen von Hinzmann verfügen. Hier kommen nicht sehr viele in Betracht. Eigentlich sind diese Unterlagen und Kenntnisse nur "Arbeitgebern" und behördlichen Institutionen bekannt.
Man fragt sich schon länger, was das alles mit Sport zu tun hat. Selbst im Profibereich ist mir so etwas noch nicht untergekommen.
Wer solche Dinge, wie beschrieben, anführt, um seine Position zu verbessern, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Wie will man denn heute noch jungen Menschen klarmachen, dass sich die Arbeit als Trainer lohnt. Der Lohn in finanzieller hinsicht ist damit nicht gemeint.
Jeder Trainer opfert gern einiges von seiner Freizeit. Dank ist sehr selten, eher wird der Trainer als selbstverständlich angesehen. Ob Spieler, Eltern oder sonstige Öffentlichkeit, kaum jemand sieht die erhebliche Belastung eines Trainers. Wenn es diese positiv Verrückten nicht gäbe, wer kümmerte sich dann um die vielen Jugendlichen und Kinder. Es mag sein, dass ich falsche Vorstellungen vom Miteinander habe, jedoch muss der alte Spruch "Undank ist der Welten lohn" nicht eins zu eins umgesetzt werden.
tisch meint:
Toni Turek war früher ein Held :„ Toni, Du bist ein Teufelskerl“ (So oder so ähnlich der Originalton des legendären Herbert Zimmermanns, der das WM Endspiel 1954 kommentierte)
Dieser Toni Turek, alias Frank Schreibe(r)) aus Wentorf ist in meinen Augen zumindest ein Hoffnungsträger für die Jung-Elstern bzw. sogar B85. Jedenfalls scheinen seine Kommentare Hand und Fuß zu haben und sind konstruktiv und jetzt nach vorne gerichtet.
Für den Bergedorfer Fußball wünsche ich mir mehr von dieser Sorte !!!
Marko meint:
@Ahnungsloser

Das kann nicht R. Würtz sein, Toni Turek === Frank Schreibe aus Wentorf (Leserbrief = Beitrag von Toni Turek)
http://www.bergedorfer-zeitung.de/printarchiv/lokalsport/article60679/Jung_Elstern_Wuensche_dass_ein_guter_Neuanfang_gelingt.html

nach oben
© Bergedorfer Zeitung 2008