Tischtennis

2:6 verloren – Jetzt wird es ganz schwer

Lena Mollwitz (links) spielt den Ball zurück. Zusammen mit Polina Trifonova gewann die Schwarzenbekerin ihr Doppel.

Foto: Maurice Herzog / BGZ

Lena Mollwitz (links) spielt den Ball zurück. Zusammen mit Polina Trifonova gewann die Schwarzenbekerin ihr Doppel.

Schwarzenbek. Nach der Niederlage gegen Offenburg sind die Chancen auf den sportlichen Klassenerhalt für den TSV Schwarzenbek auf ein Minimum gesunken.

Schwarzenbek. Auch wenn erst eine Partie in der Rückrunde absolviert ist, wird es für die Tischennisspielerinnen des TSV Schwarzenbek immer enger. Nach der 2:6-Niederlage gegen die DJK Offenburg sind die Hoffnungen auf den sportlichen Verbleib in der 2. Bundesliga auf ein Minimum gesunken. Da die Liga in der kommenden Saison auf zehn Teams verkleinert wird, gibt es drei Absteiger. Daher beträgt der Abstand zum rettenden Ufer für das Tabellenschlusslicht schon sechs Punkte. „Jetzt wird es ganz schwer“, weiß auch Trainer Mirsad Fazlic.

Polina Trifonova gewann ein Einzel

Gegen Offenburg fehlte erneut nicht viel. Polina Trifonova und Lena Mollwitz gewannen ihr Doppel, Trifonova auch ihr erstes Einzel. Die St. Petersburgerin hatte zudem in ihrem zweiten Einzel Pech, unterlag der deutschen Meisterin der Mädchen von 2015, Luisa Säger, mit 11:13 im fünften Satz. Doppelpartnerin Mollwitz gelangen sogar mehr Punkte als ihre Gegnerin Petra Heuberger. Aber schließlich musste sich die 20-Jährige Schwarzenbekerin ebenfalls in Durchgang fünf geschlagen geben (11:6, 11:13, 13:15, 11:4, 9:11).

Sejla Fazlic mit Trainingsrückstand

Ihrer Teamkameradin Sejla Fazlic war hingegen der Trainingsrückstand deutlich anzumerken. Die Nummer zwei des TSV war ständig krank, pausierte für vier Wochen. Da mit Vivien Scholz aber eine Alternative fehlte (Urlaub), musste die 17-Jährige nach nur zwei, drei Einheiten an die Platte – und verlor ihre beiden Einzel jeweils glatt in drei Sätzen.

Dennoch werden die Schwarzenbekerinnen alles daran setzen, Punkte einzufahren. Denn sollte ein Team zurückziehen, könnte am Ende Rang neun reichen. Und der ist aktuell nur einen Punkt entfernt. „Wir werden kämpfen“, verspricht Trainer Mirsad Fazlic.