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Trainer Hartmut Wulff schmeißt hin

Düneberg. Der Düneberger SV steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach dem Abstieg in die Fußball-Kreisliga hat Trainer Hartmut Wulff die Konsequenzen gezogen und bat um die Aufhebung seines Vertrages. Auch fast der komplette Kader hegt nach einer verkorksten Saison Abschiedsgedanken.
Ist als Trainer des Düneberger SV zurückgetreten: Hartmut Wulff.
Foto: Thomas Rokos
Ist als Trainer des Düneberger SV zurückgetreten: Hartmut Wulff.
Der DSV-Abteilungsvorstand hat Wulffs Wunsch entsprochen. Als einer der ersten Spieler verlässt der Kapitän das sinkende Schiff: Timo Lübbers wechselt wie auch die zuletzt nicht mehr eingesetzten Brüder Faruk und Tarik Tuncer sowie Gökhan Dogan zum Nachbarn FSV Geesthacht. Zuvor standen bereits die Abgänge von Sascha Korndörfer (SCVM) und Michel Siepelt (Börnsen) fest. „In der Mannschaft gibt es viele Reisende“, sagt Wulff, der als Hauptgrund für seinen Abgang die „desolate Einstellung der Mannschaft“ angab.
Im Bezirksliga-Abstiegskampf trainierte er zuletzt meist nur mit acht Mann. In der gesamten Serie setzte er insgesamt 38 verschiedene Akteure ein. „Das ist nicht gesund. Außerdem haben Spieler Einwechslungen verweigert, haben sich in der Pause aus Lustlosigkeit auswechseln lassen oder sind gar nicht erst zum Training erschienen“, klagt Wulff.
Dabei hatte der Geesthachter Stadtteilklub nominell durchaus ein schlagkräftiges Team beisammen. „Weder Trainer, Vorstand oder Spieler haben es verstanden, eine Mannschaft zu bilden“, resümiert Ligaobmann Andreas Kreutzer. Der schleichende Abstieg begann bereits mit dem Abgang von Coach Burhan Öztürk in der Winterpause der Saison 2010/11, der über den Umweg GSK Bergedorf inzwischen beim FSV gelandet ist. Besonders zwischen dem inzwischen nach Spanien ausgewanderten Manager José Exposito und der Mannschaft war es zu Spannungen gekommen.
Dabei war es zuvor am Silberberg rasant aufwärts gegangen. Seitdem der Verein einen Kunstrasenplatz besitzt marschierte der DSV von der Kreisklasse bis in die Bezirksliga und belegte dort auch ohne Öztürk am Ende noch einen guten fünften Platz. „Wahrscheinlich hat es menschlich schon nicht gepasst, als es sportlich lief. Jetzt sind wir von der Realität eingeholt worden. Wir haben einen Sturzflug hingelegt“, redet Kreutzer Klartext.
Wo dieser endet, ist derzeit offen. Das Ziel wird der Wiederaufstieg sein, wenn nicht in der kommenden Saison, dann in der darauffolgenden. Eines ist jedenfalls klar: „Der DSV wird den Kopf nicht in den Sand stecken“, übermittelte Fußball-Obmann Thomas Josteit aus dem Urlaub.
8 Kommentare
Anwalt meint:
Hartmut Wulf hat überhaupt keine Ahnung vom Fußball!!!! Seine Methoden sind veraltet, und oben rein ist er ein Diktator der keine Meinung zulässt. Ich hatte damals beim VfL lohbrügge, dass Vergnügen unter ihm zu trainieren.

EINE VOLL KATASTROPHE !!!!
Insider meint:
@ Fußballhero
Kerschke bestätigt
Zakrzewski bestätigt
Grundt zu Lauenburg unsinn! Grundt wird es nach Schleswig-Holstein in die Verbandsliga ziehen.
Hamburger Fussballwelt meint:
Hallo Sportsfreunde,
ich bin entäuscht über viele Kommentare. Okay, Herr Butt ist kein Trainer verstehen und wissen Viele, aber die Schlammschlacht sollte woanders stattfinden.

Wenn Herr D. Dick die 1 Herren formieren soll, dann hat er viel Arbeit vorsich , denn in der KK im oberen Mittelfeld heisst nicht gleich mit diesem Team in der Kl. 3 bestehen zu können.
Die Abgänge lesen sich wie ein Buch :-)....so hart ist die Realität .
Dünebreger Trainer war von der KK bis zur BLZ Herr Özer, dann hat man Ihn unsanft gebeten zu gehen.
Was Herr Öztürk mit dem Erfolg in der BLZ zu schaffen hatte ist einfach, er motiviert und stellt die Taktik genau ein.

Dies wurde unter Herrn Wulff arg vernachlässigt, weil dieser durchaus beachtliche Trainer as Team nicht lesen und erreicht hat, so scheint mir.

Ist zu hoffen, dass der DSV sich von oben bis unten neu kernsaniert , sonst droht diesem Club ein weiterer Aderlass.

Viel Erfolg bei einem guten Händchen ......