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FC Bergedorf 85 stellt sich der Passkontrolle

Bergedorf. Weit über 100 Vereinsmitglieder drängten sich am Freitag schon zu Beginn der auf drei Stunden angesetzten Passkontrolle des Hamburger Fußball-Verbandes beim FC Bergedorf 85. Die "Elstern" haben sich der Herausforderung gestellt.
Alle mussten ran. Hier lässt sich der 2000er-Jahrgang des Vereins registrieren.
Foto: Volker Gast
Alle mussten ran. Hier lässt sich der 2000er-Jahrgang des Vereins registrieren.
Nervös blickt sich ein kleiner Junge hilfesuchend um. „Reicht auch ein Schülerausweis?“, fragt er die Umstehenden. Alle zucken ratlos mit den Schultern.
Der FC Bergedorf 85 stellte sich gestern nach den Unregelmäßigkeiten im Jugendfußball der Passkontrolle durch den Hamburger Fußball-Verband. Alle aktiven Mitglieder mussten sich ausweisen. „Ich habe vorher alle Spielgenehmigungen kontrolliert“, beruhigte der frühere Vorsitzende Mathias Hammer, „es kann nichts schiefgehen. Künftig sind wir dann der einzige Verein, bei dem alles hundertprozentig in Ordnung ist.“
Schließlich ist auch unser kleiner Steppke dran. Nein, ein Schülerausweis reiche nicht, belehren ihn die gestrengen Herrschaften vom Verband, haben aber gleich einen Ausweg parat: „Wir sind noch drei Stunden da. Laufe doch einfach nach Hause und komme mit deinem Pass zurück.“ Aller Neuanfang ist halt schwer!

Bergedorfer Zeitung Online

32 Kommentare
Markus meint:
@Schlaumeier.Stimmt schon, aber wenn man nicht arbeiten will und dieses über Jahre durchzieht, dann ist man kein gutes Vorbild für die Spieler. Das stört auch viele Eltern der D-Jugend.
Schlaumeier meint:
@ Markus:
ich habe mich hier sicher nicht als Freund von Herrn Otto dargestellt und staune immer wieder über die Fettnäpfchen, in die er leidenschaftlich tritt, aber Dein Kommentar geht erheblich zu weit! Herr Otto investiert sicher eine Menge Zeit dafür, Kindern und Jugendlichen eine sportliche Plattform zu bieten. Seine Mannschaft ist toll und würde sich bei einem guten Trainer sicher noch weiter entwickeln, als es jetzt bereits geschieht. Aber trotz alledem sollte sein Engagement anerkannt werden. Ich würde mein Kind auch nicht in seine Obhut geben, aber das ist mein Problem und liegt im Wesentlichen daran, dass in der 85schen Jugendarbeit selten mal etwas Gescheites konstruiert worden ist - im Übrigen seit dreißig Jahren! Aber jemanden wegen seines beruflichen Status' zu diffamieren empfinde ich als schändlich, guter Mann!
dies_und_das meint:
Ich sage es mal so,jeder verein hat seine schwarzen Schafe.Und wer da was anderes behaupten möchte der ist ziemlich blauäugig