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Evangelische Schule in Gülzow?

Gülzow. Lehren ohne Liebe macht müde, lernen ohne Liebe macht blind, Leistung ohne Liebe macht erbarmungslos und Erfolg ohne Liebe macht einsam – so einfach lässt sich das Konzept der bundesweit 1100 Schulen in evangelischer Trägerschaft beschreiben.
Sbk: Evangelische Schule für Gülzow
Foto: Markus Jürgensen
Carmen Bohnsack und Matthias Mannherz werben für die kirchliche Schule.
„Eigentlich wollen Kinder lernen, aber sie erleben Schule häufig als etwas, das man hinter sich bringen muss“, sagt Carmen Bohnsack, ehemalige Realschullehrerin und seit einem Jahr Referentin der Nordelbischen Kirche für evangelische Schulen. Mehr als 1100 gibt es davon bundesweit und vielleicht im kommenden Jahr auch eine in Gülzow. Mehr als 60 interessierte Bürger waren zu einer ersten Informationsveranstaltung nach Gülzow gekommen. Die dortige Grund- und Hauptschule läuft zum Ende des Schuljahres aus.
Mit einer evangelischen Schule, so der Plan von Pastor Matthias Mannherz, könnte der Schulstandort erhalten bleiben. Doch die Zeit ist knapp: Bis Juli muss sich ein Trägerverein gründen, wenn zum Schuljahresbeginn 2011/12 eine erste Grundschulklasse unterrichtet werden soll. Doch auch der Schulverband muss mitspielen, denn der Leerstand der Schule verursacht hohe Kosten. Bürgermeister Günther Noß: „Es hört sich einfach an, aber der Verein muss mehr als nur die Lehrer finanzieren können.“
2 Kommentare
gerhard wauker meint:
Bitte nicht! Wir brauchen keine Konfessionsschulen, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. 1100 evangelische Schulen sind genau 1100 zuviel.
Lieblos meint:
"Lehren ohne Liebe macht müde, lernen ohne Liebe macht blind, Leistung ohne Liebe macht erbarmungslos und Erfolg ohne Liebe macht einsam – so einfach lässt sich das Konzept der bundesweit 1100 Schulen in evangelischer Trägerschaft beschreiben."

Angesichts der pädophilen Übergriffe christlichen Gesockses, sollte man vielleicht auf andere Begrifflichkeiten übergehen, denn in Zusammenhang mit Kindern hat das einen bitteren Beigeschmack. Im Namen der Liebe werden und wurden viel zu viele Verbrechen begangen.

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