Ausflugstipp
Per Segway über die Strandpromenade
Lübeck/Travemünde. Vom Lübecker Holstentor zu den alten Salzspeichern, vom Marzipanhersteller Niederegger zum Buddenbrookhaus - doch nicht zu Fuß, sondern lautlos schwebend auf zwei Rollen.
Oder Sie rollen mit dem Segway, einem per Computer ausbalancierten Roller, zu den romantischen Ecken von Travemünde: verträumte Fischerhäuschen, Promenade, Fischereihafen und die Priwallfähre zum Segelschiff-Oldie " Passat".
"Meine erste Begegnung mit einem Segway war im Jahr 2006 in Hamburg, wo ich selbst an einer Tour teilgenommen habe. Seitdem bin ich vom Segway-Virus infiziert", sagt der Schwartauer Stefan Nitschke, der seit April 2008 Touren für Touristen und Einheimische anbietet. "Sonnenschein, Sommer, Strand und Segway - das passt", sagt Nitschke, dessen Flotte mittlerweile acht Fahrzeuge umfasst. Jeder Teilnehmer erhält einen Helm und eine Einweisung für das ungewöhnliche Gefährt, das durch Gewichtsverlagerung gesteuert wird. "Nach zwei Minuten kann jeder auf dem Segway fahren", sagt der Tourleiter.
Nitschke bietet auch individuelle Touren für Firmen an, lädt bei Events und Festen zu Segway-Fahrten auf einem Geschicklichkeitsparcours ein.
Voraussetzung für das Führen eines Segways ist ein Mindestalter von 16 Jahren sowie mindestens ein Mofa-Führerschein. Inklusive einer halbstündigen Einweisung dauern die in Lübeck, Travemünde und Scharbeutz angebotenen Touren jeweils 2,5 Stunden, führen über zehn Kilometer zu den Sehenswürdigkeiten und kosten 58 Euro. Gebucht werden können die Fahrten unter (04 51) 3 99 95 83 sowie im Internet unter www.segway-citytour.de .
Morgen lesen Sie: Die Terrasse des "Ristorante San Lorenzo" am Glinder Mühlenteich










