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Spur der Verwüstung nach EM-Spiel

Schwarzenbek. Randalierer hinterließen in der Nacht nach dem EM-Spiel Deutschland gegen Holland eine Spur der Verwüstung. Unbekannte haben unter anderem mehrere Fensterscheiben zerschlagen, eine Laterne umgeknickt und einen Altpapiercontainer angezündet. Die Polizei hofft nun auf Hinweise zur Ergreifung der Täter.
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Vandalismus
Foto: Huhndorf
Tatort Fußgängertunnel Compestraße: Mit brachialer Gewalt haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag eine der massiven Laternen einfach abgeknickt.
Lange Zeit war es ruhig in Schwarzenbek. Die letzten Fälle von geballtem Vandalismus liegen viele Jahre zurück. Doch jetzt haben die Randalierer wieder mit erschreckender Gewalt zugeschlagen: Mehrere Stunden nach dem EM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Holland (2:1) ging es los. Welchen Weg die Randalierer genommen haben und ob es sich um eine oder möglicherweise auch mehrere Gruppen gehandelt hat, versucht die Polizei derzeit zu ermitteln. „So eine Häufung von Vandalismus haben wir lange nicht gehabt. Wir hoffen, dass es Zeugen gibt, damit wir die Täter fassen können“, sagt Ernst Jenner, Leiter der Polizeizentralstation Schwarzenbek.
Denn reichlich Lärm müssen die Randalierer gemacht haben. Allein das Zerschlagen der Fensterscheiben am European Textile Center und an der Buschkoppel, des Schaukastens am Körnerplatz sowie einer Seitenscheibe eines Autos an der Bismarckstraße muss laut gewesen sein. Mit enormer Gewalt haben die Täter auch am Fußgängertunnel an der Compestraße eine Laterne umgeknickt und die Lamellen der Außenjalousie an der Sporthalle verbogen.
Die Polizei geht davon aus, dass auch der Brand eines Altpapiercontainers am Körnerplatz in unmittelbarem Zusammenhang mit den anderen Taten steht. Anwohner meldeten das Feuer gegen 4.30 Uhr. Wer die Randalierer gesehen hat, kann sich bei der Polizei unter (04151) 88940 melden.
In Gülzow hatte die Polizei ebenfalls Ärger mit einem Fußballfan (22). Der Mann hatte das Spiel mit vier Freunden bei der Feuerwehr angesehen. Als die Männer in seinem Opel Corsa nach Hause wollten, stoppten die Beamten sie. Der Fahrer hatte 0,77 Promille und einen verbotenen Schlagstock in der Seitentasche der Fahrertür. Führerschein und Stahlrute ist er los.
Da es am vergangenen Sonnabend eine Schlägerei unter Fußballfans am Markt in Schwarzenbek gegeben hatte, waren diesmal besonders viele Polizisten im Einsatz. „Die Fans haben gejubelt und es gab einen Auto-Corso. Sonst war es ruhig“, so Jenner.sh
21 Kommentare
der Wolf meint:
Ich bin ein ganz normaler Bürger, kein Beamter!
Schwarzenbekerin meint:
@der Wolf: "So einen Spruch kann ja auch nur ein Beamter sagen!!!"
Also sind da keine Vorurteile im Spiel? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
der Wolf meint:
@schwarzenbeker. Die Beamten sind nicht schuld, es ist die Politik die das Leben der noch verbliebenen Beamten schwer macht. Diese ewigen : Wir müssen sparen!. Ich kann es nicht mehr hören. Wir brauchen noch mehr Polizei auf unseren Straßen. Abends sieht man gar keine Polizeistreifen mehr fahren, ob wohl sich doch teilweise die Kriminalität ins Hinterland verzogen haben soll. Geesthacht ist ja nur so ein Beispiel. Vandalismus geht zu weit. Wenn mal was zu Bruch geht, gehts ja noch, aber wenn dann alles kaputt gemacht wird, wirds teuer. Und da die Kassen ja sowieso leer sind,- sind wir wieder beim Anfang.......

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