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Entscheidung für Kita-Betreiber ist wieder offen

Schwarzenbek. Mit den Johannitern gibt es einen weiteren Bewerber als Betreiber der fünften Kindertagesstätte in Schwarzenbek. Und mit der Bewerbung fällt die bisher von den Politikern festgelegte Priorität für den ASB.
Sbk: Compeschule Schwarzenbek
Foto: Marcus Jürgensen
Nur das ist sicher: Die fünfte Kita kommt in die ehemalige Compeschule.
Wer wird Träger der fünften Kita? Nachdem bereits zwei Mal alles klar schien (wir berichteten) sind die Karten jetzt völlig neu gemischt, weil die Stadt einen weiteren Bewerber zugelassen hat. Nun wird auch die Johanniter Unfallhilfe GmbH aus Lübeck sich mit einem eigenen Konzept vorstellen.
„Damit ist alles wieder offen. Es macht angesichts der neuen Situation keinen Sinn, an der bislang von den Politikern festgelegten Priorität für den ASB festzuhalten“, sagte Björn Warmer, Jurist im Schwarzenbeker Rathaus. Dass die Johanniter ihr Konzept noch vorstellen können, liegt allerdings nicht an dem Widerspruch, den die Lübecker eingelegt hatten. Wie berichtet, hatten sie das Fehlen einer europaweiten Ausschreibung moniert. „Alle Vergaberechtler haben uns bestätigt, dass das nicht erforderlich ist. Wir wollen aber eine möglichst breite Vielfalt ermöglichen. Deshalb geben wir den Johannitern die Möglichkeit, ihre Ideen zu präsentieren“, so Warmer.
„Die Rahmenbedingung stehen seitens der Stadt fest. Wir wollen Akzente setzen, indem wir besonders auf die Ernährung und Ernährungsbildung der Kinder achten. Außerdem spielt Gewaltprävention in unserem Konzept eine besondere Rolle. Wir legen aber auch Wert auf Erste Hilfe schon im Kindesalter“, so Peter Küpper vom Fachbereich soziale Dienste bei den Johannitern.
Nachdem bereits im Frühjahr 2011 eine Entscheidung für Montessori gefallen war und im Herbst die Priorität für den ASB festgelegt wurde, geht es nun in eine neue Runde. Fest steht in Sachen fünfter Kita der Standort im früheren Trakt der Centa-Wulf-Schule in der Compeschule an der Breslauer Straße. Ebenso ist sicher, dass 20 Krippen-, 40 Regel- und 20 Hortplätze entstehen sollen. Auch soll der künftige Träger die Investitionskosten für die Umbauten selbst finanzieren. Die Politiker beraten am Montag um 19 Uhr im Rathaus.
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