Handelszentrum
Nach dem Besuch in China überwiegt Euphorie
Freitag, 28. Oktober 2011 12:29
- Von Marcus Jürgensen
Schwarzenbek. Bürgermeister Ruppert und seine Delegation blicken nach ihrer Rückkehr aus China voller Euphorie auf das geplante Engagement der Chinesen in der Europastadt. Die Teilnehmer der Reise sind von den ernsten Absichten der Chinesen überzeugt. In Schwarzenbek soll ein Handelszentrum für chinesische Heimtextilien entstehen.
„Da jia shang wu hao“ heißt auf Chinesisch „Schönen guten Tag“ – eine Begrüßung, die in der Europastadt bald öfter zu hören sein könnte. Das ist zumindest die Überzeugung von Bürgermeister Frank Ruppert und seinen Begleitern, die gestern voller Euphorie von ihrer Reise nach Haimen berichteten.
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„Ich habe erfreut festgestellt, dass die bilateralen Beziehungen auf Augenhöhe stattfinden. Das hatte ich nicht erwartet, aber es wurde so gehandhabt“, zeigte sich nicht nur Ralf Benno Brassat am Ende der Reise von den ernsthaften Absichten des chinesischen Investors Zhonghui Zhu überzeugt. Auch Harms ist angesichts des großen Aufwandes, der für die Schwarzenbeker Delegation betrieben wurde, sicher: „Darüber zu reden, ob so ein Handelszentrum auch in Schwarzenbek entsteht oder nicht, halte ich für müßig: Es wird kommen. Wir müssen jetzt das notwendige soziale Umfeld schaffen.“
Ruppert bestätigte, dass auch ihm Zhu versichert habe, weiterhin an den Plänen in Schwarzenbek festzuhalten. Weiteres Indiz: In der neuesten Firmenbroschüre ist dem European Textile Center in Schwarzenbek eine ganze Seite gewidmet. Die chinesischen Autoren stellen dabei besonders die Lage der Europastadt in der Metropolregion Hamburg heraus.
„Der Markt für Heimtextilien wird in Deutschland von den Möbelhäusern dominiert“, sagt Modehaus-Inhaber Linde. Den versuchen die Chinesen neu zu strukturieren, die bekannte Marken beliefern, aber auch mit eigenen Marken auf den europäischen Markt wollen. Im Dezember will Zhu die Europastadt besuchen. Dann ist auch ein Treffen mit LMT-Chef Dr. Michael Heinrich vorgesehen, der die Delegation wegen anderer Termine nicht nach Haimen begleiten konnte, so Ruppert.




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