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Nach dem Besuch in China überwiegt Euphorie

Schwarzenbek. Bürgermeister Ruppert und seine Delegation blicken nach ihrer Rückkehr aus China voller Euphorie auf das geplante Engagement der Chinesen in der Europastadt. Die Teilnehmer der Reise sind von den ernsten Absichten der Chinesen überzeugt. In Schwarzenbek soll ein Handelszentrum für chinesische Heimtextilien entstehen.
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Schwarzenbek: Eröffnungfeier in Haimen
Foto: privat
Schwarzenbek: Eröffnungfeier in Haimen: Gemeinsam mit chinesischer Politprominenz stand Bürgermeister Frank Ruppert auf der Bühne. In seiner Rede betonte er die Lage der Stadt Schwarzenbek in der Metropolregion Hamburg.
„Da jia shang wu hao“ heißt auf Chinesisch „Schönen guten Tag“ – eine Begrüßung, die in der Europastadt bald öfter zu hören sein könnte. Das ist zumindest die Überzeugung von Bürgermeister Frank Ruppert und seinen Begleitern, die gestern voller Euphorie von ihrer Reise nach Haimen berichteten.
Am Freitag waren Ruppert, die Stadtvertreter Heike Wladow (CDU) und Helge Harms (SPD), Ralf Benno Brassat (Aktivregion Sachsenwald-Elbe), Uschi Frank (Sachsenwald-Appartements) und Hans-Jürgen Linde (CML) nach China geflogen. Vorausgegangen war eine Einladung von Haimens Vize-Bürgermeister Caoming Yang, der den Verwaltungschef und eine Delegation zur Eröffnung des „Dieshiqiao Heimtextilcenters“ eingeladen hatte (wir berichteten). Ebenfalls in Haimen dabei war Lauenburgs Bürgermeister Andreas Thiede, der mit seiner Familie sowie Politikern und Verwaltungsmitarbeitern zum Festakt geflogen war.
„Ich habe erfreut festgestellt, dass die bilateralen Beziehungen auf Augenhöhe stattfinden. Das hatte ich nicht erwartet, aber es wurde so gehandhabt“, zeigte sich nicht nur Ralf Benno Brassat am Ende der Reise von den ernsthaften Absichten des chinesischen Investors Zhonghui Zhu überzeugt. Auch Harms ist angesichts des großen Aufwandes, der für die Schwarzenbeker Delegation betrieben wurde, sicher: „Darüber zu reden, ob so ein Handelszentrum auch in Schwarzenbek entsteht oder nicht, halte ich für müßig: Es wird kommen. Wir müssen jetzt das notwendige soziale Umfeld schaffen.“
Ruppert bestätigte, dass auch ihm Zhu versichert habe, weiterhin an den Plänen in Schwarzenbek festzuhalten. Weiteres Indiz: In der neuesten Firmenbroschüre ist dem European Textile Center in Schwarzenbek eine ganze Seite gewidmet. Die chinesischen Autoren stellen dabei besonders die Lage der Europastadt in der Metropolregion Hamburg heraus.
„Der Markt für Heimtextilien wird in Deutschland von den Möbelhäusern dominiert“, sagt Modehaus-Inhaber Linde. Den versuchen die Chinesen neu zu strukturieren, die bekannte Marken beliefern, aber auch mit eigenen Marken auf den europäischen Markt wollen. Im Dezember will Zhu die Europastadt besuchen. Dann ist auch ein Treffen mit LMT-Chef Dr. Michael Heinrich vorgesehen, der die Delegation wegen anderer Termine nicht nach Haimen begleiten konnte, so Ruppert.
2 Kommentare
Schwarzenbeker Jung meint:
Warum immer alles Negativ sehen, lasst sie doch bauen. Der Chinese hat so viel Geld, das er locker unser Wirtschaft schlucken könnte, wer sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt wird merken so falsch ist es nicht. Wenn nicht Schwarzenbek dann halt eine andere Stadt.
swattenbeeker meint:
Was ist der Unterschied zwischen zwei Seifenblasen ? Je grösser desto PLATZ !

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