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Großalarm: Feuerspur durch den Sachsenwald

Aumühle. Treibt im Sachsenwald ein Brandstifter sein Unwesen? Immer wieder mussten am Montag die Feuerwehrleute ausrücken, um teilweise gewaltige Brände zu löschen. Die Retter glauben nicht an Zufall, sie sind ziemlich sicher, dass die Feuer gelegt wurden.
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Einsatz Witzhaver Viert: Stundenlang dauerten die Löscharbeiten von 100 Feuerwehrleuten Montagnachmittag. Die Feuerwehr glaubt, dass vielleicht ein unbekannter Brandstifter im Sachsenwald gezündelt hat.
Foto: Timo Jann
Einsatz Witzhaver Viert: Stundenlang dauerten die Löscharbeiten von 100 Feuerwehrleuten Montagnachmittag. Die Feuerwehr glaubt, dass vielleicht ein unbekannter Brandstifter im Sachsenwald gezündelt hat.
Früh am Morgen brannte zunächst ein Strohlager am Sachsenwaldau-Heim. Um 9 Uhr standen nordöstlich von Friedrichsruh gleich zwei Flächen in Flammen. Und um 12.20 Uhr loderten meterhohe Flammen auf einer Fläche von mehreren Hektar im Bereich Witzhaver Viert. Eine weithin sichtbare Rauchwolke stand über dem größten Wald in Schleswig-Holstein.
Die Löscharbeiten beim letzten Brand zogen sich stundenlang hin. Feuerwehrleute aus der ganzen Sachsenwald-Umgebung rückten an. „Wir haben es hier mit einer gefährlichen Situation zu tun, durch Flugfeuer droht uns das Feuer an zwei Seiten außer Kontrolle zu geraten“, sagte Feuerwehrchef Karl-Arnim Samz. Dieses Flugfeuer entstand, weil durch die Hitze und den Wind eine besondere Thermik über der Einsatzstelle entstand, die brennende Teile des ausgetrockneten Waldbodens meterweit davon trug. Dadurch loderten immer wieder neue Brände auf.
Samz forderte schließlich massive Unterstützung an. Mit acht Strahlrohren wurde der Waldbrand durch etwa 100 Feuerwehrleute bekämpft. Löschwasser wurde im Pendelverkehr aus Hydranten vom Bismarck-Museum in Friedrichsruh und aus Kuddewörde mit Tanklöschfahrzeugen in den Wald transportiert. „Der Einsatz ist extrem mühsam. Wir haben hohe Temperaturen und müssen körperlich gegen die heißen Flammen arbeiten“, sagte Samz. Wegen des beißenden Qualms mussten die Retter zeitweise mit Atemschutzgeräten vorgehen.
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