Südring
Spatenstich für 78 neue Wohnungen
Freitag, 13. April 2012 19:27
Wentorf. Am Freitag wurde am Südring der Spaten für einen neuen Wohnpark angesetzt. Auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände entstehen vier neue Häuser mit insgesamt 78 Wohnungen für Alleinstehende, alte Menschen und Familien. es ist nur eines von zahlreichen Bauprojekten in Wentorf.

Foto: Anne Müller
Gemeinsamer Einsatz für ein Projekt: Theodor Semmelhaack, Klaus Schlie, Hartmut Thede, Andreas Hein und Bürgermeister Matthias Heidelberg setzen den Spaten an.
In diesem Jahr geht in Wentorf der „Bagger ab“. „Wentorf lebt, wächst und tut
gut“, brachte es Bürgervorsteher Andreas Hein auf den Punkt. 30 Millionen
Euro werden in diesem Jahr in der Gemeinde verbaut. Wohnungen, Einzelhandel,
ein neues Kinderzentrum und Schulbauten tragen zum Wachstum bei.
Die wegweisende Investition brachte auch das Land Schleswig-Holstein auf den
Plan. Innenminister Klaus Schlie (CDU) würdigte das neun Millionen Euro
teure Bauvorhaben der Unternehmensgruppe Semmelhaack als eine „gelungene
Antwort auf die steigende Wohnungsnachfrage und die demographische
Entwicklung“. Die Landesregierung unterstütze das Projekt mit einem
zinsgünstigen Darlehen aus dem Wohnraumförderungsprogramm des Landes in Höhe
von 1,6 Millionen Euro. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte Schlie
an den Bauherrn Theodor Semmelhaack.

Foto: Anne Müller
Innenminister Klaus Schlie (CDU)
Das Wohnungsunternehmen Semmelhaack mit Sitz in Elmshorn sei einer der
wichtigsten Partner im Land, so Schlie. Es habe bisher insgesamt 1100
öffentlich geförderte Wohnungen erstellt und damit eine Gesamtinvestition
von 249 Millionen Euro ausgelöst. „Wir vergeben unsere Bauaufträge
überwiegend an regionale Unternehmen, sodass wir damit einen ganz
erheblichen Beitrag zur schleswig-holsteinischen Bauwirtschaft leisten“,
sagte Projektentwickler Hartmut Theke.
Weil das Projekt neuste Anforderung für Energieeffizienz und Klimaschutz
einlöse, fallen die Nebenkosten für die 52 bis 68 Quadratmeter großen
Wohnungen niedrig aus. Geplant sei auch der Bau eines Blockheizkraftwerkes.Anne Müller

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joerg meint:
eigentlich gehört der artikel nach wentorf und nicht nach reinbek