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Spatenstich für 78 neue Wohnungen

Wentorf. Am Freitag wurde am Südring der Spaten für einen neuen Wohnpark angesetzt. Auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände entstehen vier neue Häuser mit insgesamt 78 Wohnungen für Alleinstehende, alte Menschen und Familien. es ist nur eines von zahlreichen Bauprojekten in Wentorf.
Semmelhaack
Foto: Anne Müller
Gemeinsamer Einsatz für ein Projekt: Theodor Semmelhaack, Klaus Schlie, Hartmut Thede, Andreas Hein und Bürgermeister Matthias Heidelberg setzen den Spaten an.
In diesem Jahr geht in Wentorf der „Bagger ab“. „Wentorf lebt, wächst und tut gut“, brachte es Bürgervorsteher Andreas Hein auf den Punkt. 30 Millionen Euro werden in diesem Jahr in der Gemeinde verbaut. Wohnungen, Einzelhandel, ein neues Kinderzentrum und Schulbauten tragen zum Wachstum bei.
Die wegweisende Investition brachte auch das Land Schleswig-Holstein auf den Plan. Innenminister Klaus Schlie (CDU) würdigte das neun Millionen Euro teure Bauvorhaben der Unternehmensgruppe Semmelhaack als eine „gelungene Antwort auf die steigende Wohnungsnachfrage und die demographische Entwicklung“. Die Landesregierung unterstütze das Projekt mit einem zinsgünstigen Darlehen aus dem Wohnraumförderungsprogramm des Landes in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte Schlie an den Bauherrn Theodor Semmelhaack.
Semmelhaack
Foto: Anne Müller
Innenminister Klaus Schlie (CDU)
Mit dem Geld entstehen auf einer Gesamtfläche von 1056 Quadratmetern 20 altengerechte Zwei-Zimmer-Wohnungen. Immer mehr alte Menschen und eine steigende Nachfrage nach preiswerten Wohnungen machten nach Aussage von Schlie die Hamburger Nachbarkreise zu einem Schwerpunkt des Wohnungsbaus und seiner öffentlichen Förderung. „Sozialer Wohnungsbau braucht in erster Linie private Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen“, sagte Schlie. Der Staat könne Investitionen anregen und unterstützen. „Die öffentlichen Gelder sind die Brücke zur Wirtschaftlichkeit“, so Schlie. Erfolg in der Wohnungspolitik gebe es nur in einer Partnerschaft zwischen Staat und Privatwirtschaft.
Das Wohnungsunternehmen Semmelhaack mit Sitz in Elmshorn sei einer der wichtigsten Partner im Land, so Schlie. Es habe bisher insgesamt 1100 öffentlich geförderte Wohnungen erstellt und damit eine Gesamtinvestition von 249 Millionen Euro ausgelöst. „Wir vergeben unsere Bauaufträge überwiegend an regionale Unternehmen, sodass wir damit einen ganz erheblichen Beitrag zur schleswig-holsteinischen Bauwirtschaft leisten“, sagte Projektentwickler Hartmut Theke.
Weil das Projekt neuste Anforderung für Energieeffizienz und Klimaschutz einlöse, fallen die Nebenkosten für die 52 bis 68 Quadratmeter großen Wohnungen niedrig aus. Geplant sei auch der Bau eines Blockheizkraftwerkes.Anne Müller
10 Kommentare
Paul P. meint:
Die IP-Adresse sagt nichts über den Benutzer aus.
Finden Sie mich raus:
IP 31.251.83.22
Wer mich anruft oder an meine Postadresse schreibt bekommt einen supergroßen Erdbeereisbecher von mir. Super Tip: In Bergedorf.
PP
Rosemarie Bergmann meint:
Lieber "Handlungsbedarf", vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch ich habe schon mehrfach vorgeschlagen, anhand der IP-Adresse festzustellen, wer die Kommentarfunktion hier "missbraucht". Die Redaktion der BZ hält den Aufwand für unvertretbar und wird hier wohl nicht tätig werden. Zu den Auseinandersetzungen zwischen "joerg" und anderen empfehle ich Ihnen weiterhin, mal die Äusserungen und die Repliken darauf nachzulesen. Dann wird Ihnen klar werden, dass genau diese IP-Kontrolle schon bei den ersten Kommentaren dringend erforderlich ist.
Handlungsbedarf meint:
@Redaktion:
Nun muss ich aber den Joerg der hier seine Meinung ganz sauber und ordentlich gesagt hat beistehen! Mit großem Interesse lese ich Ihre Berichte über unserer Region im Bergedorfer Raum und Umgebung. Ihre Online Ausgabe hat gegenüber der Druck Ausgabe den großen Vorteil die wertvolle Meinung anderer Leser durch Ihre Kommentare zu erfahren und sogar mit Pro oder Kontra beantworten zu können. Dies ist ein tolles Internet Instrument das von uns genutzt werden sollte und geschah bisher immer sehr einfach ohne sich großartig bei Ihnen registrieren zu müssen. Ich habe mich bis zum jetzigen Zeitpunkt immer rege und mit großer Freude daran beteiligt.
In diesem Thread kann man als BEISPIEL nun deutlich sehen wie diese Einfachheit inzwischen mißbraucht wird und Leute die unter Langeweile leiden völlig anonym andere Leser grundlos beleidigen und beschimpfen wie den Joerg in diesem Beispiel hier. Dies findet man bei Ihnen inzwischen fast überall und nimmt an Umfang schnell zu. Das geht an der äußerst sinnvollen Kommentar Funktion total vorbei und wirkt für mich sehr abstoßend ! Ich bin der Meinung es ist an der Zeit das sich die Leser die Ihre Meinung Kund tun möchten sich bei Ihnen mit einer bestätigten Email registrieren müssen so wie es bei anderen Zeitungen schon lange praktiziert wird. Wenn sich dann Jemand daneben benimmt kann Er von Ihrem Moderator abgemahnt oder gar aus der Mitgliedschaft entfernt werden. So lange sich irgendwelche simplen Spaßvögel bei Ihnen hier anonym tummeln und primitiv mit Kraftausdrücken und Beleidigungen um sich werfen können halte ich mich zurück. Ich weiß es ist für Sie eine Menge Mehraufwand, aber so wie es jetzt ist macht es einen sehr schlechten und unprofessionellen Eindruck für Ihre Zeitung. Der Meinung bin ich. MfG, ein treuer Leser.

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