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Hier sind Staus programmiert

Reinbek. Die Kreisstraße K80 wird täglich von mehr als 20.000 Autos befahren. Die dadurch entstandenen Schäden sollen jetzt behoben werden. Das Sanierungskonzept steht, spätestens 2013 wird die K80 zwischen Hamburger Straße und Gutenbergstraße erneuert. Ein verbesserter Lärmschutz ist nicht geplant.
Rueckhaltebecken K80
Foto: aufwind-luftbilder
Die K80, das Luftbild zeigt einen Abschnitt zwischen Hamburger Straße und Gutenbergstraße, grenzt teilweise direkt an Gärten.
Schnurgerade zieht sich die K80 von der Hamburger Stadtgrenze bis über die Autobahn (A24) hinaus. Etwa 20.200 Pkw fahren jeden Tag vorbei an Wäldchen, Feldern, Gärten und dem Gewerbegebiet. Das hat Spuren hinterlassen. Die Kreisstraße soll jetzt im südlichen Bereich bis zur Gutenbergstraße ausgebaut werden. Kernbohrungen haben ergeben, dass auch der Unterbau der Kreisstraße stark beschädigt wurde, sagt Jens Sommerburg, Leiter der Lübecker Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr. Das Sanierungskonzept steht, in Kürze können die Ausschreibungen erfolgen. Mit dem Baubeginn rechnet Sommerburg im Herbst 2012 oder Frühjahr 2013.
Hoffnungen, dass mit der Erneuerung des Straßenabschnittes auch neuralgische Knotenpunkte auf der viel befahrenen Straße entschärft werden oder gar der Lärmschutz wieder auf die Tagesordnung kommt, entkräftet Sommerburg: „Bauliche Veränderungen oder der Lärmschutz sind nicht Gegenstand der Planungen.“
Das wird Anwohner aber auch die Ordnungsbehörden enttäuschen. Das Luftbild zeigt, wie nah die Gärten der Märchensiedlung an die Kreisstraße grenzen. Doch Bemühungen um einen Lärmschutzwall von Anwohnerinitiativen hatten bisher keinen Erfolg. Auch der Reinbeker Polizei beschert der starke Verkehr immer wieder Einsätze bei zum Teil schweren Verkehrsunfällen.
Bei der Einmündung Mühlenredder auf die K80 gab es im Jahr 2010 sieben Unfälle, nicht gezählt sind dabei die Beinah-Unfälle. „Wir sagen eindeutig, da muss etwas passieren“, mahnt Reinbeks Polizeichef Eckart von Kleist. Ideal wäre hier ein Kreisverkehr. Doch weder die Umgestaltung der Einmündung noch eine Ampel stehen auf der Agenda des Verkehrsbetriebes. Einzig die Ampelschaltung an der Kreuzung Hamburger Straße/K80 soll an die Verkehrsströme angepasst werden, so Sommerburg. Eine Optimierung und eine getrennte Schaltung für Linksabbieger habe bereits die Situation an der Kreuzung Gutenbergstraße entschärft, sagt Polizeichef Eggert Werk für den Glinder Teil der Kreisstraße.
Zurzeit gebe es keinen weiteren Unfallschwerpunkt auf der K80, und auch für den Mühlenredder zeichne sich nach den Zahlen für 2011 ab, dass die Einmündung kein Schwerpunkt (ab sechs Unfällen) mehr ist. „Deutlich häufiger hat es an der Kreuzung Hamburger Straße gekracht, vor allem wenn die Ampeln ausgefallen waren“, gibt von Kleist den Trend für 2011 wieder. Die Verkehrsunfallstatistik für das vergangene Jahr werde erst im März veröffentlicht. Für 2010 nennt Kay-Uwe Güsmer von der Polizeidirektion Ratzeburg 31 Unfälle. Dabei wurden bei 18 Unfällen 23 Personen verletzt.
3 Kommentare
werner meint:
Schlauberger, dein Nickname sagt alles. Natürlich ist jeder Unfall einer zuviel. Vergleiche das mal mit anderen Unfallzahlen und dann denke mal ein wenig nach; auch wenn es schwerfällt...
Schlauberger meint:
@werner Was ist das für ein Quatsch? Sieben Unfälle sind sieben Unfälle zu viel. Und natürlich passiert nichts, wenn man sich an die StVO hält. Nur tun dies viele nicht, absichtlich oder aus Unachtsamkeit...
werner meint:
Da sollte sich Frau Müller mal an die Ecke stellen und die "Beinahe-Unfälle" zählen. Selten so einen Quatsch gelesen. Sieben Unfälle in einem Jahr, das ist fast nichts. Wenn man sich an dieser Einmündung verkehrsgerecht verhält, passiert einem dort nichts!

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