Gymnasium
Politik gibt Gas für neue Klassenräume
Mittwoch, 25. Januar 2012 18:27
- Von Anne Müller
Reinbek. Die Sachsenwaldschule braucht dringend mehr Raum. Jetzt drückt die Politik aufs Gaspedal: Schon im August soll der rund 2 Millionen Euro teure Neubau neben Schule Platz schaffen für die stetig wachsende Anzahl von Schülern.

Foto: Sachsenwaldschule
Die markierte Fläche hinter der Sporthalle umreißt grob, wo der Neubau entstehen soll.
Die Vorarbeiten wurden bereits im Dezember geleistet. Am Dienstagabend drückten die Politiker jetzt noch einmal auf das Gaspedal, um für das Gymnasium möglichst zum 1. August sieben neue Klassenräume und eine Mensa zu realisieren. Das Bauprogramm (rund zwei Millionen Euro) wurde mit großer Mehrheit von den Mitgliedern des Hauptausschusses beschlossen und wird voraussichtlich auch die Sondersitzung der Stadtverordneten am 2. Februar erfolgreich bestehen. Der Zeitdruck ergibt sich aus dem Beginn des neuen Schuljahres am 6. August. „Zurückgerechnet müssen danach jetzt die Ausschreibungen raus“, so Wilfried Potzahr (CDU), Vorsitzender des Hauptausschusses.
Schulleiterin Renate Stapel glaubt fest daran, dass der Neubau im August bezogen werden kann: „Es ist außerordentlich lobenswert, dass die Politiker so ein Tempo vorlegen.“ Es gebe bereits enge Gespräche mit dem Rathaus. Die Planungen werden mit dem Amt für Soziales, Jugend, Bildung und Kultur und dem Amt für Stadtentwicklung und Umwelt abgestimmt.
Die Sachsenwaldschule braucht dringend mehr Raum. Insgesamt werden bis 2015 weitere vier Klassen erforderlich. Nach dem Schulentwicklungsplan werden die Schülerzahlen bis dahin von 1232 auf 1346 steigen. Schon jetzt nutze die Schule Gruppen- und Behelfsräume als Klassenräume. Nur 18 haben die Klassenraumgröße von 60 Quadratmetern.
Der Neubau wird jetzt in einem Guss Platz schaffen. Pläne, in drei Abschnitten zu bauen, wurden aus Kostengründen verworfen, weil dies unterm Strich 30 Prozent mehr kosten würde. Vier Monate sind für die Fertigstellung der Bauteile im Werk vorgesehen. In den Sommerferien könnte mit dem Bau des zweistöckigen Gebäudes vor Ort begonnen werden. Vorgesehen sind Module in Stahlbau- oder alternativ Holzbauweise.

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Martin Görtzen meint:
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