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Reinbeker Eiszauber soll wiederholt werden

Reinbek. Reinhard Daschkey, Organisator des ersten "Reinbeker Eiszauber" zieht eine positive Bilanz - trotz des schlechten Wetters in den letzten Wochen. Der Chef der Schlittschuhbahn plant eine Wiederholung des "Eiszaubers" für den kommenden Winter.
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Der erste "Reinbeker Eiszauber" stieß nicht nur bei den kindern auf positive Resonanz...
Foto: Holz
Der erste "Reinbeker Eiszauber" stieß nicht nur bei den kindern auf positive Resonanz...
Auch wenn das Wetter in den vergangenen sieben Wochen meist schlecht war, fällt die Bilanz von Reinhard Daschkey, Organisator des ersten „Reinbeker Eiszauber“, positiv aus. „Wir hatten so viel Zuspruch von allen Seiten, dass ich eine Wiederholung für den Winter 2012/13 plane“, sagt er.
Finanziell war die Eisbahn für ihn kein Gewinn: Er rechnet mit einem Minus in Höhe von 30.000 Euro. Trotzdem will Daschkey den Event wiederholen, denn der Hauptgrund für das schlechte Ergebnis war das schlechte Wetter. Es hat so viel geregnet wie seit Jahren nicht mehr, nur am letzten Eislauf-Wochenende gab es Winterwetter pur.
„Wir hatten hier am Sonnabend Ausnahmezustand mit 900 Eisläufern“, freut sich der Organisator. Auch am Sonntag drehten 600 Schlittschuhbegeisterte ihre Runden. Insgesamt waren es gut 8000 Läufer und noch einmal so viele Besucher schätzt Daschkey. Zu denjenigen, die Daschkeys Idee einer Wiederholung unterstützen, gehören Reinbeker Firmen und Handwerksbetriebe.
Zimmermeister Jens Boysen hat ihm vorgeschlagen, einen „Reinbek-Cup“ ins Leben zu rufen. „Dazu brauchen wir sechs bis acht Firmen, die sich beteiligen“, so der Organisator. Sowohl die Zustimmung seitens der Firmen als auch finanzielle Unterstützung wurde Daschkey bereits angeboten.
Eine weitere Voraussetzung für eine Wiederholung ist die Genehmigung durch die Stadt. Aber auch hier sieht Reinhard Daschkey keine Schwierigkeiten. „Der Standort ist ideal.“ Auch die Park- und Verkehrssituation haben sich als ideal erwiesen. Reinhard Daschkey hat bereits jede Menge Ideen für den nächsten „Eiszauber“. „Ich könnte mir gut vorstellen, ein Eisstockschießen zu veranstalten“, sagt er.
Zur Eröffnung der Saison am 11.11. könnte es einen Karneval auf dem Eis geben, und für die Adventszeit hat er die Idee, gemeinsam mit Bernd Kratzmann, Inhaber des Edeka-Marktes, für die Kinder ein Keksebacken zu organisieren. „Außerdem denke ich über eine Erweiterung der Gastronomie nach“, so der Organisator. Falls das Wetter erneut nicht mitspielen sollte, kann sich Daschkey auch eine Überdachung der Eisbahn vorstellen.
Und auch die Eishockeystars der Freezers, die in der vergangenen Woche eine Autogrammstunde gegeben haben, wollen wiederkommen. „Die Spieler waren begeistert und haben gesagt, dass sie sich vorstellen können, gemeinsam mit der Feuerwehr die nächste Eisbahn aufzubauen und wieder Autogramme zu geben“, freut sich Daschkey.
Zum Abschluss seiner ersten Eissaison hatte er noch eine Idee: Zwei Kinder wurden zu Eisprinzessin und Eisprinz gekrönt. Nele Schomann und Paul Kucharczyk sind das offizielle Läuferpaar, das den zweiten Eiszauber eröffnen soll. Beide bekamen Freikarten für die Eislaufsaison 2012/13 geschenkt.
1 Kommentar
Elfi Eistee meint:
In nicht einmal 2 Monaten 30 000 Euro Verlust und nächstes Jahr "the same procedure", das nenne Optimismus. Ich glaube aber eher, dass da die Dramatik das Wort führte.

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