Eisbahn
Reinbeker Eiszauber soll wiederholt werden
Montag, 16. Januar 2012 18:31
- Von Stephanie Rutke
Reinbek. Reinhard Daschkey, Organisator des ersten "Reinbeker Eiszauber" zieht eine positive Bilanz - trotz des schlechten Wetters in den letzten Wochen. Der Chef der Schlittschuhbahn plant eine Wiederholung des "Eiszaubers" für den kommenden Winter.
Auch wenn das Wetter in den vergangenen sieben Wochen meist schlecht war,
fällt die Bilanz von Reinhard Daschkey, Organisator des ersten „Reinbeker
Eiszauber“, positiv aus. „Wir hatten so viel Zuspruch von allen Seiten, dass
ich eine Wiederholung für den Winter 2012/13 plane“, sagt er.
Finanziell war die Eisbahn für ihn kein Gewinn: Er rechnet mit einem Minus in
Höhe von 30.000 Euro. Trotzdem will Daschkey den Event wiederholen, denn der
Hauptgrund für das schlechte Ergebnis war das schlechte Wetter. Es hat so
viel geregnet wie seit Jahren nicht mehr, nur am letzten Eislauf-Wochenende
gab es Winterwetter pur.
„Wir hatten hier am Sonnabend Ausnahmezustand mit 900 Eisläufern“, freut sich
der Organisator. Auch am Sonntag drehten 600 Schlittschuhbegeisterte ihre
Runden. Insgesamt waren es gut 8000 Läufer und noch einmal so viele Besucher
schätzt Daschkey. Zu denjenigen, die Daschkeys Idee einer Wiederholung
unterstützen, gehören Reinbeker Firmen und Handwerksbetriebe.
Zimmermeister Jens Boysen hat ihm vorgeschlagen, einen „Reinbek-Cup“ ins Leben
zu rufen. „Dazu brauchen wir sechs bis acht Firmen, die sich beteiligen“, so
der Organisator. Sowohl die Zustimmung seitens der Firmen als auch
finanzielle Unterstützung wurde Daschkey bereits angeboten.
Eine weitere Voraussetzung für eine Wiederholung ist die Genehmigung durch die
Stadt. Aber auch hier sieht Reinhard Daschkey keine Schwierigkeiten. „Der
Standort ist ideal.“ Auch die Park- und Verkehrssituation haben sich als
ideal erwiesen. Reinhard Daschkey hat bereits jede Menge Ideen für den
nächsten „Eiszauber“. „Ich könnte mir gut vorstellen, ein Eisstockschießen
zu veranstalten“, sagt er.
Zur Eröffnung der Saison am 11.11. könnte es einen Karneval auf dem Eis geben,
und für die Adventszeit hat er die Idee, gemeinsam mit Bernd Kratzmann,
Inhaber des Edeka-Marktes, für die Kinder ein Keksebacken zu organisieren.
„Außerdem denke ich über eine Erweiterung der Gastronomie nach“, so der
Organisator. Falls das Wetter erneut nicht mitspielen sollte, kann sich
Daschkey auch eine Überdachung der Eisbahn vorstellen.
Und auch die Eishockeystars der Freezers, die in der vergangenen Woche eine
Autogrammstunde gegeben haben, wollen wiederkommen. „Die Spieler waren
begeistert und haben gesagt, dass sie sich vorstellen können, gemeinsam mit
der Feuerwehr die nächste Eisbahn aufzubauen und wieder Autogramme zu
geben“, freut sich Daschkey.
Zum Abschluss seiner ersten Eissaison hatte er noch eine Idee: Zwei Kinder
wurden zu Eisprinzessin und Eisprinz gekrönt. Nele Schomann und Paul
Kucharczyk sind das offizielle Läuferpaar, das den zweiten Eiszauber
eröffnen soll. Beide bekamen Freikarten für die Eislaufsaison 2012/13
geschenkt.



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