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Am Gammer Weg stehen die hässlichsten Haltestellen des Landgebiets

Altengamme (hy). Anwohner und Busreisende ärgern sich täglich über den Zustand des rostigen und beschmierten Wellblechhäuschens, das mit der Rückwand zur Straße hin aufgestellt ist.
Bergedorfs ehemalige Grün-Chefin Christine Els-Meltzer hat sie als "hässlichste Bushaltestelle in den Vier- und Marschlanden" bezeichnet: den Unterstand "Gemeindehaus" am Gammer Weg/Altengammer Elbdeich. Els-Meltzer wollte sich um die Aufstellung eines "freundlicheren und kostengünstigen" Unterstandes bemühen, doch passiert ist seit der Ankündigung im Februar 2008 nichts.
Eine weitere hässliche Haltstelle steht, nur wenige Kilometer entfernt, am anderen Ende des Gammer Wegs (Ecke Horster Damm). Die Haltestelle "Horster Schule" müsste ebenfalls dringend erneuert werden. Auch dort haben Graffiti-Schmierer zugeschlagen, trifft rostendes Metall auf morsches Holz.
Els-Meltzers Nachfolger Christoph Lindemann macht den Anwohnern und Busreisenden wenig Hoffnung: "Die Sanierung der Straßen hat Vorrang, denn da geht es um die Verkehrssicherheit", sagt der Tiefbau-Chef. Erst wenn die Beseitigung der Schlaglöcher, die der Winter den Autofahrern beschert hat, erledigt sei, könne die Verwaltung sich "intensiv um alles rechts und links der Straßen bemühen". Allerdings sei - wie schon vor zwei Jahren - kaum Geld für solche Maßnahmen vorhanden. Lindemann: "Wir prüfen, wofür wir es im Einzelfall verwenden."

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© Bergedorfer Zeitung 2008