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Umbau kostet 1,6 Millionen

Schwarzenbek (cus). "Angesichts des Ausmaßes der Umbauten hat der eine oder andere sicherlich geschluckt", beschreibt Eberhard Schröder, Vorsitzender des Kulturausschusses, die Begehung der Realschule durch die Ausschussmitglieder.
Gemeinsam mit Architekt Hans Jörgen Mamay, Bauamtsleiter Ralf Hinzmann und Hochbauchef Reinhard Schmüser, hatten die Politiker die Schulgebäude besichtigt: Geplant ist, dass die Schüler der inzwischen zur Gemeinschaftsschule gehörenden Compeschule bis Mitte 2011 in die Räume der bisherigen Realschule an der Berliner Straße ziehen (wir berichteten).
Doch mit "einmal durchfegen", wie SPD-Chefin Josefin Francke einst lax formulierte, ist es nach Meinung der Experten nicht getan: Rund 1,6 Millionen Euro soll der Umbau kosten, davon knapp eine Million allein für Entkernung und Umbau der alten Realschule für die Grundschüler. Die Einrichtung der neuen Schule schlägt noch einmal mit 200 000 Euro zu Buche, für Außenanlagen und weitere Nebenkosten werden noch einmal 460 000 Euro fällig. Und dies sind nur die Kosten für den Umbau der Realschule: Die Compeschule, die später neben einer neuer Kita eventuell auch Volkshochschule, Jugendtreff und Förderschule beherbergen soll, muss für diese neuen Zwecke ebenfalls umgebaut werden, mit mindestens ebenso hohem Aufwand.
Der ebenfalls im Ausschuss vorgestellte Zeitplan sieht dafür eine Frist bis 2012 vor: nach dem Umzug der Gemeinschaftsschule in das sanierte Gymnasium soll von Juli 2010 bis Juli 2011 die Realschule renoviert werden, bis Juli 2012 könnte dann die neue Kita in der Compeschule entstehen.
Eine Entscheidung über die Baumaßnahmen wurde nicht getroffen. Angesichts des Umfangs der Bauarbeiten und der hohen Kosten sollen die Pläne zunächst in den Fraktionen beraten werden. Beschlossen wurde hingegen der Nachtraghaushalt 2009: Leer ausgegangen ist dabei das Gymnasium, das einen Zuschuss für die Montage des alten Wandgemäldes erbat. Zunächst, so die Politiker, solle sich die Schule doch um Spender und Sponsoren bemühen.

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© Bergedorfer Zeitung 2008