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Biogas macht Häuser warm

Schwarzenbek (cus). Für erneuerbare Energien war 2011 ein erfolgreiches Jahr: Allein E.on Hanse nahm neun neue Blockheizkraftwerke auf Biogas-Basis in Betrieb, unter anderem in Trittau und Schwarzenbek.
Im Kraftwerk am Müllerweg schwebte im August des Vorjahres ein neuer Gasmotor per Kran ein (wir berichteten).
Die Bilanz dieser Anlage ist laut Constanze Burckhardt, Sprecherin der E.on Wärme GmbH, positiv: "In 3660 Betriebsstunden wurde Strom für 1500 Haushalte sowie Heizwärme für 400 Haushalte produziert." Um alle 960 Wohnungen im Stadtteil bei knackigen Minusgraden mit Wärme zu versorgen, steht ein zweiter Erdgasmotor bereit, der bei Bedarf zugeschaltet wird.
Alle neun im vergangenen Jahr errichteten Anlagen erzeugten über 30 Millionen Kilowattstunden Strom und mehr als 35 Millionen Kilowattstunden Wärme. Das reicht aus, um 7500 Haushalte mit Strom und 1750 Einfamilienhäuser mit Wärme zu versorgen. Gegenüber konventionellen Energiequellen sparen die mit Biogas betriebenen Blockheizkraftwerke jedes Jahr mehr als 8000 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxid ein. Das Heizkraftwerk am Müllerweg wird durch die Biogasanlage der Landwirte Hermann Ohle, Adolf Cordes und Franz-Otto Berling am Totenweg in Grove mit Gas versorgt. Das zweite Blockheizkraftwerk von E.on am Hans-Koch-Ring, das weite Teile des Lupuspark mit Wärme versorgt, wird hingegen noch konventionell mit Erdgas betrieben.
In diesem Jahr will E.on vier weitere Anlagen bauen - zwei in Schleswig-Holstein und zwei in Hamburg. "In unserem Energiemix leisten diese Blockheizkraftwerke einen wesentlichen Beitrag zur umweltschonenden Erzeugung von Strom und Wärme", sagt Geschäftsführer Jörg Lampe.

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