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+ + + Angela Merkel: 10 bis 15 Jahre längere AKW-Laufzeiten + + +

Friedrich Görner (72), Rentner aus Reinbek: Ich bin für eine Verlängerung der Laufzeit für Atomkraftwerke, wenn es denn Geld in die Kasse bringt, das dann auch wirklich den Bürgern zugutekommt. Die Verlängerung sollte aber nicht mehr als zehn Jahre sein.
Melina Schaper (20), Studentin aus Reinbek: Es ist zwar die einfachste Methode, Strom zu produzieren, aber nicht die beste, weil es Generationen nach uns schadet. Wenn es eine Laufzeitverlängerung gibt, muss für mehr Sicherheit und eine gute Endlagerung gesorgt werden.
Peter Klühn (71), Rentner aus Wentorf: Ich bin dafür, dass wir die Kraftwerke weiterlaufen lassen. Ohne Atomstrom geht es nicht. Allerdings muss eine Laufzeitverlängerung auch im Bundesrat besprochen werden. Bei einer Entscheidung darf dieser nicht umgangen werden.
Detlef Fahr (50), Maurer aus Wentorf: Ich bin auf jeden Fall für den Ausstieg. Alternativen wie Windenergie sind besser und günstiger. Ich finde es nicht gut, dass Angela Merkel die Entscheidung ohne den Bundesrat treffen möchte, denn für solche Fälle haben wir diesen.
Lieselotte Specht (81), Rentnerin aus Wentorf: Ich bin für den Ausstieg aus der Atomenergie. Man muss jetzt in alternative Energien investieren und doch auch an kommende Generationen denken. Man hat doch gesehen, was Atomkraftwerke schon für Schaden angerichtet haben.
Moritz Lemke (32), Heilpraktiker aus Reinbek: Prinzipiell finde ich es nicht gut, wenn die Laufzeit noch mal verlängert wird. Es gibt Alternativen wie Wind- und Wasserkraft. Ich habe das Gefühl, dass Angela Merkel sich zu sehr unter Druck setzen lässt.

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