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Umzug in Schule nur Lösung auf Zeit

Reinbek (amü). Für die Filiale der Stadtbibliothek in Neuschönningstedt ist noch immer keine Lösung gefunden.
Zuletzt hatte der Jugend-, Sport- und Kulturausschuss am 15. Oktober über eine mögliche Verlagerung aus dem maroden Pavillon in die benachbarte Gertrud-Lege-Schule beraten. Der Fachausschuss ist auch heute Abend wieder am Zuge, denn ab 19.30 Uhr steht in der Rathauskantine, Hamburger Straße 5-7, das neue Konzept für die Stadtbibliothek auf der Tagesordnung. Und das beinhaltet auch die Zukunft der Zweigstelle, deren Bestand in Neuschönningstedt von einigen Politikern bereits in Frage gestellt worden ist.
Auf entschiedenen Widerstand von Schule und Eltern stießen auch die Pläne, die Filiale in Räume der Grundschule zu verlagern. "Wir bleiben bei unserer Stellungnahme, dass das keine Lösung ist", sagte Schulleiter Jörg Peters gestern. Die Grundschule ist mit 16 Klassen durchgängig vierzügig. Die Räume werden für Lerninseln und Angebote der Offenen Ganztagsschule gebraucht. Außerdem sei der Umzug nicht ohne gravierende Umbauten zu realisieren, fürchtet er.
Die Zwischenlösung, die jetzt von einer Architektin der Büchereizentrale Schleswig-Holstein vorgelegt wurde, sieht das Entfernen ganzer Wände vor, damit kleine Räume zu einem zusammengelegt werden können. Die Innenarchitektin Jacqueline van Laak sieht in der Verlagerung auch nur eine Interimslösung, die lediglich "über einen kurzen Zeitraum zu akzeptieren ist". Sie weist außerdem darauf hin, "dass in den neuen Räumen der Schule auf Grund der zu geringen Fläche nicht der gesamte Bestand der Bücherei Neuschönningstedt untergebracht werden kann". Die Prioritäten im Angebot der Bücherei als Dienstleistungsbetrieb müssten für diese Übergangslösung besonders angepasst werden.

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