Leserbrief: Eklat im Bismarckbund
"Ist absoluter Unsinn"
Mittwoch, 28. Dezember 2011 04:00
Betr.: "Eklat im fürstlichen Bismarckbund", Reinbek-Seite vom 23. 12. 2011
Als mittlerweile ausgetretenes Mitglied des Bismarckbundes und Teilnehmer an dessen Mitgliederversammlung kann ich den Bericht über die fragwürdigen Machenschaften des Vereinsvorstandes nur bestätigen. Von einem "Vernichtungsfeldzug" gegen den Verein zu sprechen, ist absoluter Unsinn. Das zu Beginn der Versammlung mündlich aus dem Verein ausgeschlossene Mitglied hat lediglich auf die Satzung gepocht und verlangt, dass ihm der Ausschluss schriftlich bekannt gegeben wird. Der Polizeieinsatz war vollkommen überflüssig. Das ausgeschlossene Mitglied hat auch nichts damit zu tun, dass der ältere Teilnehmer zusammenbrach. Dass kein Vorstandsmitglied es für nötig hielt, den sterbenden Mann ins Krankenhaus zu begleiten, zeigt, welch geringe Wertschätzung der Vorstand selbst einem Vereinsmitglied entgegenbringt, das "bis zuletzt für den Verein wirkte".
Christine Höge,
22395 Hamburg


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