05.05.2012, 04:00

Albinus-Schulsanitäter DLRG sorgt für die Ausbildung und Ausrüstung der jungen Helfer

Lauenburg (per). Aufgeschlagene Knie, Kreislaufkollaps oder sogar ein gebrochener Arm - wer derartige Beschwerden hat, ist froh, wenn schnell Hilfe zur Stelle ist.

An der Albinus-Gemeinschaftsschule können sich Schüler und Lehrer auf 20 Schulsanitäterinnen und -sanitäter verlassen, die von der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) kostenlos ausgebildet wurden.

Seit 2006 besteht die Kooperation zwischen Schule und DLRG. Der Leiter des Schulsanitätsdienstes Hartwig Bindzus hatte die Idee dazu von einer Handball-Landesmeisterschaft mitgebracht, und da der Pädagoge auch Leiter der DLRG Oberelbe ist, fiel es ihm nicht schwer, den Kontakt herzustellen.

"Rettungspersonal und Notärzte sind immer wieder begeistert davon, wie gut unsere Schulsanitäter ausgebildet sind", sagt Hartwig Bindzus nicht ohne Stolz und gibt zu, dass er in Sachen Erstversorgung längst nicht so fit ist wie seine Schüler. Kein Wunder, binden diese ja für ihre Ausbildung auch so manche Stunde Freizeit ans Bein, um für kleine Blessuren oder gar für den Ernstfall gerüstet zu sein. Auch wenn es manchmal genügt, auf einen verletzten "Pechvogel" beruhigend einzureden, können die Schulsanitäter auch mit entsprechenden medizinischen Hilfsmitteln umgehen. Damit diese immer griffbereit sind, übergab Hartwig Bindzus an die jungen Sanitäter Rettungswesten, gefüllte Sanitäts-Taschen und Kühlboxen - alles gespendet von der DLRG.