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Bewegung beim insolventen Theater

Oststeinbek (rem). Das Theater Oststeinbek ist nicht mehr zu retten. Das hatte der vorläufige Insolvenzverwalter bereits in einem Gutachten festgestellt. Jetzt beschäftigte sich der Hauptausschuss der Gemeinde noch einmal mit der Insolvenz und deren Folgen für das Bürgerhaus.
Bürgermeister Karl Heinz Mentzel berichtete von einer Anfrage aus Bremen von Theatermann Knut Schakinnis, ob im Theatro noch etwas gemacht werden könnte. Schakinnis solle sich erst einmal schriftlich äußern, so Mentzel. Der Einladung zur Ausschusssitzung sei er zumindest nicht gefolgt, grollte das Gemeindeoberhaupt ein wenig.
Für die Verwaltung kam die Insolvenz des Theaters überraschend. "Das hat uns kalt erwischt", fasst der Bürgermeister zusammen. Doch nun überlege die Gemeinde, ob und wie Gastronomie und Saalbetrieb getrennt werden könnten. Vorschläge und Hinweise lägen bereits vor, sollten aber erst noch in den Fraktionen besprochen werden. Mentzel berichtete zudem von potenziellen Nutzern aus dem Ort: "Es gibt da Bewegung, das macht uns Mut. Ich sehe die Dinge gelassen", so der Verwaltungschef.
Bürgervorsteher Gerhard Bülow möchte den Bremern eine Zusage durch die Verwaltung verweigern: "Das muss durch den Hauptausschuss oder den Insolvenzverwalter entschieden werden", verlangte er. Bis Montag, zur Sitzung der Gemeindevertretung, wollen nun alle überlegen, wie weiter verfahren werden soll.
"Wir überlegen, die Gastronomie und den Saalbetrieb im Theater zu trennen." Bürgermeister Karl Heinz Mentzel

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© Bergedorfer Zeitung 2008