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Damit die Elbe Elbe bleibt

Geesthacht (knm). Die einzige deutsche Staustufe der Elbe liegt in Geesthacht. Sie und die just gebaute Fischtreppe boten gestern den Auftakt für Elbe-Saale-Tour 2010 der Grünen.
Die Bundestagsfraktion der Grünen möchte mit ihrer Radtour für eine moderne Flusspolitik und ökologisch verträglichen Tourismus statt Containerschifffahrt kämpfen.
"Die Elbe ist Deutschlands einziger über 600 Kilometer frei fließender Fluss", sagt Valerie Wilms (Grüne, MdB). Die Schleswig-Holsteinerin und ihre Kollegin aus Niedersachsen, Dorothea Steiner (Grüne, MdB), wenden sich deutlich gegen eine Vertiefung der mittleren Elbe, wie sie jüngst der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesverkehrsministers, Enak Ferlemann, bewarb. "Man sollte lieber den Elbeseitenkanal ertüchtigen", sagt Steiner. "Man muss die Flusslandschaft in ihrer Natürlichkeit erhalten", ergänzt Ernst-Paul Dörfler, Leiter des BUND-Elbeprojektes. Nur so sei der Fluss auch bei den Touristen beliebt. "Schon jetzt gibt es etwa bei den Radtouristen erhebliche Zuwächse von Jahr zu Jahr." Für zwei- oder dreilagige Containerschiffe dagegen würde die Elbe selbst nach einer Vertiefung über mehrere Monate im Jahr zu wenig Wasser führen, so Dörfler.
Die Radtour führt die Parteimitglieder bis Sonnabend weiter über Hitzacker nach Wittenberge, Magdeburg, Steutz bis nach Barby. "Wir möchten mit den Leuten vor Ort ins Gespräch kommen und über Alternativen zur Binnenschifffahrt diskutieren", so Steiner.

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