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Das Sicherheitsseil ist oberste Pflicht

Geesthacht (tv). "Schade, dass ich erst elf bin", sagt Katrin vom vier Meter hohen Kletterbalken herab. Denn da ganz oben darf man erst ab zwölf Jahren mitklettern." Da ganz oben, das sind immerhin acht Meter.
Dort auf dem Baumpodest hat Jonas (12) ein ganz anderes Problem: "Meine Arme sind schon ganz lahm, ich muss erstmal Pause machen."
24 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren unternahmen gestern im Rahmen des Ferienprogramms vom Stadtjugendring einen Kletterausflug in den Hochseilgarten an der Elbe. "Zuerst sagen alle: Zwei Stunden klettern, das ist doch nichts", berichtet Ausflugsleiterin Renate Langhammer-Krause, die bereits im vierten Jahr dieses Ferienangebot betreut. "Aber dann merken die Kinder ziemlich bald, dass die Kräfte schwinden und zwei Stunden doch ziemlich lang sein können."
Ohne Sicherheitsseil geht im Hochseilgarten gar nichts. Das schärfte Trainer Peter Schiemann zu Beginn allen Kindern ein, auch den Sechs- bis Zehnjährigen, die ihren eigenen Parcours haben. Mirco und Svenja (beide 9) gefiel hier die lange Drahtseilbahn zum Abschluss am besten. "Der Abschnitt mit den Autoreifen ist dagegen richtig nervig", findet Svenja, die schon zum fünften Mal hier klettert und schon fast ein Profi ist. "Da wackelt und dreht man sich jedes Mal total."

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