Leserbrief: Schmerzarzt muss gehen
"Ich bin auf gutem Weg, mit Migräne zu leben"
Mittwoch, 1. Februar 2012 04:00
Betr.: "Beliebter Schmerzarzt muss gehen", Geesthacht-Seite vom 24. 1. 2012
Heute Morgen war ich ziemlich geschockt. Und das vom Artikel meiner besten Tageszeitung. Mein "Bester Arzt" von meinen besten Ärzten soll nicht mehr praktizieren, soll nicht mehr für mich und andere Patienten da sein. Ein Arzt, der sich Zeit nahm für mich und meine schreckliche Migräne. Ich bin nur eine Kassenpatientin, es gibt immer geregelte Terminabläufe und keine stundenlangen Wartezeiten. Das Praxisteam immer fröhlich begrüßend, tausendmal klingelt das Telefon und immer noch freundlich. Ich habe von ihm soviel gelernt, die Ausführung dessen könnte keine Krankenkasse bezahlen. Einfach nur ruhiger und gelassener zu werden. Nach zwei Burnouts weiß ich, wovon ich rede. Ich bin 57 Jahre alt, und ich möchte noch neun Jahre bis zur Rente arbeiten. Zurück zur Praxis. Rezepte bekomme ich nur, wenn ich mit Herrn Dr. Sittig spreche, meine zwei Berichtshefte, jedes Quartal, über den Schmerzverlauf ordentlich ausfülle.
Ich konnte Medikamente abbauen, und ich bin auf sehr gutem Wege, mit meiner Migräne zu leben Ich drücke Dr. Sittig und seinem herzlichen, positivem Team die Daumen und hoffe, das Verfahren wird für ihn und seine Mitarbeiter einen positiven Ausgang nehmen.
Karin Schacht,
21493 Schwarzenbek


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