Schleusengraben
High-Tech-Projekt auf 120 Pfählen
Donnerstag, 15. Juli 2010 04:00
- Von André Herbst
Bergedorf . Für September ist die Grundsteinlegung mit großem Bahnhof geplant, gestern haben die Vorbereitungen für die notwendigen Pfahlgründungen neben dem Beach-Club am Schleusengraben begonnen.
Im Herbst 2011 soll in Bergedorf das Laser Zentrum Nord (LZN) in Betrieb gehen - als Gemeinschaftsprojekt von TU Harburg und Körber AG (Hauni).
13 Millionen Euro Konjunkturfördermittel investiert, wie berichtet, die Hansestadt Hamburg, zwei Millionen die Körber AG. Weitere gut sechs Millionen Euro in Geld und Sachwerten steuern Firmen bei, die im LZN die Fortentwicklung eigener Maschinen oder Fertigungstechnik planen.
Die Kunden dieses Hightech-Projektes lesen sich wie ein Who-is-who deutscher Großunternehmen, reichen von Airbus und Blohm & Voss über die Papenburger Meyer Werft bis zu Unternehmen der Autoindustrie und Zulieferern. Das Interesse ist riesig: Mit modernster Laser-Technik können Material sparend hochfeste und zugleich leichte Bauteile gefertigt werden.
Bevor in dem 4500 Quadratmeter großen LZN geforscht und entwickelt werden kann, sind zunächst Baufirmen gefordert. Die nächsten Wochen werden auf dem Areal am Schleusengraben knapp 120 Bohrpfähle bis zu 13 Meter tief in den Boden getrieben. "Wir müssen gründen, auf dem weichen Untergrund wäre ansonsten ein solches Projekt nicht zu realisieren", sagt Christian Zumwinkel, Architekt der Hamburger Firma "Assmann beraten + planen".
Bis Mitte August soll die Pfahlgründung abgeschlossen werden, nach der Grundsteinlegung am 1. September der LZN-Bau dann mit Schwung vorangetrieben werden. "Für den 30. September 2011 ist die Fertigstellung des Laserzentrums geplant", bestätigt Architekt Zumwinkel den ambitionierten Zeitplan.


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