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Von der Buhck-Stiftung in die Jury des Bürgerpreises

Wentorf (hdt). "Tolle Sache, die Ihr da seit zehn Jahren macht!" Die Wentorferin Britta Buhck (41) spart nicht mit Lob angesichts unseres baldigen Jubiläums. Die Diplom-Betriebswirtin und Mutter von zwei kleinen Jungs und einem Mädchen ist eines von vier neuen Gesichtern in der Bürgerpreis-Jury. "Ich bin stolz darauf, mitwirken zu dürfen", sagt sie.
"Bei vielen Kandidaten handelt es sich um aktive Menschen, die dem Wort Nächstenliebe in unserer Region ein Gesicht geben. Die meisten von ihnen sind im Verborgenen tätig - leise Alltagshelden!"
Auch sie selbst zählt zu denjenigen, die sich in ihrer geringen Freizeit um das Wohl anderer kümmert: Als Schwiegertochter des Bergedorfer Mäzens und ehemaligen Unternehmers Carsten Buhck, ist die temperamentvolle Frau als Vorstand in der Buhck-Stiftung ehrenamtlich tätig, muss ihre zahlreichen Termine genau planen. "Unsere Stiftung beschäftigt sich mit den Schwerpunktthemen Umwelt und Integration von Migranten, besonders Kinder und Jugendliche sind uns wichtig. Damit ich zu Treffen und Vorträgen fahren kann, muss ich erst mal meinen eigenen Nachwuchs unterbringen. Und auch mit der abendlichen Weiterbildung - Korrespondenz und Lektüre von Förderanträgen - kann ich erst loslegen, wenn die Kleinen im Bett sind." Seit sie die Stiftung seit Anfang 2009 mit ihrer Schwägerin Bianca Buhck leite, sei sie selbst wieder mitten im Lernprozess - "das bedeutet zeitliches Engagement sowie volle Konzentration auf die Projekte". In ihrer Rolle als Stiftungsvorstand sieht sich die Wentorferin selbst "als Anstifterin zum Guten" - andere wachzurütteln, aktiv zu werden für einen guten Zweck.
Der kleine Mann auf der Straße, der sich ehrenamtlich um Mitmenschen verdient mache, Bedürftigen helfe oder seine Zeit in Sport und Kultur investiere, habe es verdient, als Vorbild öffentlich geehrt und unterstützt zu werden. "Ich möchte in der Jury mitmachen, dafür sorgen, dass diese Leistungen honoriert werden, vielleicht auch einen Stein ins Rollen bringen."
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© Bergedorfer Zeitung 2008