08.09.09

Stadtplanung

Sanierung oder Neubau?

Bergedorf (vik). Die Arbeiten ziehen sich in die Länge: Mitte Juli brannte das Dach von der Turnhalle der Gesamtschule Bergedorf. "Bislang gibt es noch keinen Sanierungsplan", sagt Schulleiterin Renate Nietzschmann. Auch ein Gutachten, das Aufschluss über das tatsächliche Schadensausmaß gibt, steht noch aus.

Man sei noch immer mit den Aufräumarbeiten beschäftigt, heißt es aus der Schulbehörde. So würden Sportgeräte gesäubert und die irreparabel beschädigten Barren aus der Dreifelderhalle entfernt. Problematisch sei, dass die Turnhalle 30 Jahre alt ist, erklärt eine Behördensprecherin. Da es inzwischen modernisierte Standards beim Bau von Turnhallen gebe - unter anderem bei der Isolierung, Beleuchtung und Fenstergröße - werde nun diskutiert, ob nicht ein kompletter Neubau sinnvoller wäre.

Keine einfache Situation, denn die Halle war bis zu 99 Prozent ausgelastet. So müssen nicht nur Ausweichräume für den Sportunterricht der Gesamtschule gefunden werden. Auch viele Bergedorfer Sportvereine waren hier untergebracht.

"Wir versuchen, kreativ mit der Situation umzugehen", sagt die Schulleiterin. Erst einmal hätten die TSG, die Gewerbeschulen und die Schule Friedrich-Frank-Bogen Ausweichräume zur Verfügung gestellt.

* Außerdem gibt es in der GSB auch einen Grund zu Freude: Kommenden Donnerstag, 10. September, wird von 18 Uhr an die neue Schulbibliothek eingeweiht. "Nach fünf Jahren der Planung ist unser 'Schatzhaus des Wissens' endlich Realität geworden", sagt Renate Nietzschmann. Zum Festakt kann sie Vertreter zahlreicher Stiftungen begrüßen kann, die sich als Förderer erwiesen haben. Die "Studienbibliothek" soll nicht nur für Schüler, sondern auch für alle Nachbarn im Quartier zugänglich sein.

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