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Hier entsteht die neue CCB-Brücke

Bergedorf (upb). Die Zahl der Zuschauer liegt täglich weit über Hundert: Der seit Montag laufende Bau der neuen Brücke des Einkaufszentrums CCB über den Serrahn fasziniert die Bergedorfer.
Zahlreiche Zaungäste stehen regelmäßig mit Kameras am Geländer der benachbarten Bergedorfer Straße, während Monteure die Brücke aus einem Gewirr von massiven Stahlträgern montieren.
"Spätestens Ende Oktober steht das Bauwerk", sagt Ingenieur Erdal Cakir, der den gesamten CCB-Neubau auf dem ehemaligen ZOB einschließlich der Brücke leitet. Bis dahin sind noch viele spannende Fotomotive zu erwarten, denn der gut 40 Meter lange und 18 Meter breite Brückenschlag ist technisch nicht gerade ein Kinderspiel.
"Zurzeit montieren wir auf einem Schwimmponton am Westufer des Serrahn den ersten Teil der Brücke, quasi die Hälfte ihres Fußbodens", erklärt Cakir. In etwa drei Wochen werde die Konstruktion dann auf die Seite des alten CCB geschippert und dort hydraulisch auf die Brückenpfeiler gehoben. Dafür wird auch ein 250-Tonnen-Telekran erwartet. Er lässt die riesigen Stahlträger einschweben, an denen die gesamte Konstruktion künftig hängen soll.
"Sie werden den Serrahns überspannen und mit dem ersten Teil des Bodens verbunden", erklärt Erdal Cakir. Anschließend kehre der Schwimmponton wieder an das Westufer zurück, um als Montageplattform für den zweiten Teil des Fußbodens zu dienen. Ist auch der mit der Konstruktion verbunden, gilt die Brücke vorerst als fertig. Cakir: "Sie wird über einige Monate ein Stahlgerippe bleiben. Erst wenn der CCB-Neubau weiter vorangeschritten ist, folgt der Endausbau mit Fenstern, Wänden und Geschäften."

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© Bergedorfer Zeitung 2008